Col­le­zio­ne acca­de­mi­ca IV (Sgom­be­ro), 2004

Col­le­zio­ne acca­de­mi­ca IV (sgom­be­ro [Aus­räu­men]), 2004, Instal­la­ti­on, Aka­de­mie der Bil­den­den Küns­te Mün­chen, Raum 111, ca. 3,5 x 12 x 4 m

Zurück­ge­las­se­nes wie Werk­zeu­ge, Mate­ri­al, Beklei­dung wird kurz vor dem Aus­räu­men des Rau­mes in Rei­hen nach Grö­ße, for­ma­len und asso­zia­ti­ven Ver­wandt­schaf­ten angeordnet.

Col­le­zio­ne acca­de­mi­ca II, III, 2003

Fund­stü­cke (Gips, Holz), Maße varia­bel, Aka­de­mie der Bil­den­den Küns­te München 

Die Instal­la­ti­on von Relik­ten im “Koloß­saal” der Münch­ner Aka­de­mie aus dem dar­un­ter­lie­gen­den Kel­ler nimmt Bezug auf die räum­li­che Nach­bar­schaft des Kel­lers, aber auch auf die ursprüng­li­che Funk­ti­on des Saa­les als Ort für Abgüs­se – und damit auf die ein­ge­la­ger­te Ver­gan­gen­heit der Aka­de­mie und ihrer Stu­den­ten. In den fol­gen­den Ver­sio­nen wird das Prin­zip der ras­ter­för­mi­gen Anord­nung auf die Figu­ren und ande­re Fund­stü­cke aus dem Kel­ler ausgeweitet.

Col­le­zio­ne pri­va­ta, 2002

Col­le­zio­ne pri­va­ta. Samm­lung, Sich­tung, Schich­tung
09.10. – 22.10. 2002, Aka­de­mie­Ga­le­rie München

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In einem klei­nen Kel­ler­raum ist über Jahr­zehn­te eine Samm­lung ent­stan­den: Bern­hard C., Kunst­er­zie­her, hat ein umfas­sen­des Bild­ar­chiv ange­legt, über­wu­chert und ver­mischt mit bio­gra­phisch-all­täg­li­chen Objek­ten. Albert Coers, mit die­ser Samm­lung auf­ge­wach­sen,  ver­frach­tet den gesam­te Inhalt des Rau­mes in die Aka­de­mie­Ga­le­rie und schich­tet ihn dort auf. Fas­zi­nie­ren­des, mit Bedeu­tung auf­ge­la­de­nes Bau­ma­te­ri­al für eine Skulp­tur, di e den fra­gi­len Zustand zwi­schen Ord­nung und Cha­os aus­ba­lan­ciert. Rega­le und Schrän­ke sind her­aus­ge­löst und für eine kon­tras­tiv gestal­te­te Archiv­si­tua­ti­on ver­wen­det, wo der Besu­cher Ein­sicht in aus­ge­wähl­tes Mate­ri­al neh­men kann. Pla­ka­te und Dru­cke an der Glas­front – als ein pro­gram­ma­ti­sches Destil­lat der Samm­lung – ver­de­cken den Blick des Betrach­ters von außen und geben ihn nur lang­sam frei. Beim Abbau wird das Mate­ri­al neu nach Kri­te­ri­en wie Form, Far­be, Stoff sor­tiert und in einem Ras­ter­feld angeordnet.

Col­le­zio­ne pri­va­ta. Collec­tion, Sif­ting, Laye­ring
09.10. — 22.10. 2002, Aka­de­mie­Ga­le­rie Munich

In a small base­ment room a collec­tion has deve­lo­ped over deca­des: Bern­hard C., art edu­ca­tor, has crea­ted an exten­si­ve pic­tu­re archi­ve, over­grown and mixed with bio­gra­phi­cal ever­y­day objects. Albert Coers, who grew up with this collec­tion, ships the ent­i­re con­tents of the room to the Aka­de­mie­Ga­le­rie and piles them up the­re. Fasci­na­ting buil­ding mate­ri­al char­ged with mea­ning for a sculp­tu­re that balan­ces the fra­gi­le sta­te bet­ween order and cha­os. Shel­ves and cabi­nets are detached and used for a con­tras­ting archi­ve situa­ti­on whe­re the visi­tor can view selec­ted mate­ri­al. Pos­ters and prints on the glass front — as a pro­gram­ma­tic distil­la­ti­on of the collec­tion — obscu­re the viewer’s gaze from the out­side and only slow­ly reve­al it. As they are dis­mant­led, the mate­ri­al is sor­ted anew accord­ing to cri­te­ria such as shape, color, fab­ric, and arran­ged in a grid field.