RIEGEL, Baeckerei, Berlin

 




ALBERT COERS
RIEGEL
12.4. bis 7.6.2019

In der Baeckerei, einem Kunstraum in Berlin-Moabit in den Räumen einer ehemaligen Bäckerei, entstehen mehrere ortsbezogene Installationen. Ausgangspunkt ist die Büchersammlung der Betreiberin des Raums und ihre Spezialisierung auf das Themenfeld „Speisen, Kochen, Essen, Trinken“. Weitere Anregung bietet der Ort, die ehemalige Bäckerei Seidenschnur, in der Coers selbst öfters eingekauft hat.

Die Tür des Kunstraumes wird von innen mit Büchern verriegelt, Dieser ist so unzugänglich und nur von außen einsehbar – was dem Konzept der Ausstellungen 2019 entspricht. So dicht als möglich in den Zwischenraum der Griffstange geklemmt, entfalten die Bücher ein skulpturales Eigenleben. Durch einen Spiegel wird die Innenseite der Tür nach außen sichtbar gemacht.

Auf dem Boden sind Bücher ohne Abstand in einer Sequenz nebeneinander angeordnet, mit der Rückseite nach oben. Sie geben so wenig Informationen über ihren Inhalt preis. Ihre Anordnung scheint auf den ersten Blick willkürlich. Die Sortierung erfolgt nicht nach inhaltlichen oder nach ästhetischen Parametern wie Einbandfarbe, Größe, Dicke, sondern von links nach rechts absteigend nach dem Preis, der sich bei den Büchern, die oft aus zweiter Hand stammen, auf einem Etikett auf der Rückseite befindet. Es ergeben sich so Sprünge von einem Buch zum anderen, da der Preis nicht durchgehend mit den materiellen Eigenschaften korreliert.

Die Vitrine gegenüber, in der ehemals Backwaren präsentiert waren, scheint auf den ersten Blick leer, jedoch sind hier von Büchern abgelöste Preisschildchen platziert. Im Lauf des Installationsprozesses reduzierte sich die Materialität der in der Vitrine gezeigten Objekte immer mehr, bis vom Essen nur noch die Abbildungen in den Büchern, schließlich von diesen nur mehr Verweise in Form von Preisschilder übrig blieben, bei denen es nicht mehr klar ist, auf was sie sich beziehen. In den Vitrinen entfalten sie ein Eigenleben, rollen sich auf, werden zu plastischen Objekten.

Als letzte minimale Intervention ist ein Buch im Durchgang zur ehemaligen Ladenwohnung keilartig zwischen Tür und Boden geklemmt, hält  die Tür einen Spalt offen, verengt aber zugleich den Durchgang und versperrt ihn so.

Eröffnung mit SB-Bar: Donnerstag, 25. April 2019 um 19 Uhr

2019 sind alle Ausstellungen durch das Schaufenster sichtbar.
Geöffnet zu den Veranstaltungen und auf Vereinbarung.

Baeckerei
Gotzkowskystraße 33
10555 Berlin
T: (030) 39 88 44 12 M: 0172 39 36 304

www.baeckerei-moabit.de

info@baeckerei-moabit.de

Straßen Namen Leuchten – ein Denkmal für die Familie Thomas Mann

Visualisierung des Entwurfs, 2018

(for English version please scroll down)

Albert Coers hat einen geladenen Kunstwettbewerb des Kulturreferats München für ein Denkmal im öffentlichen Raum für die Familie des Schriftstellers Thomas Mann  gewonnen. Der Stadtrat hat am 10.4.2019 beschlossen, seinen Entwurf  „Straßen Namen Leuchten“ zu realisieren. Der Standort ist im Zentrum der Stadt, am Salvatorplatz, direkt am Literaturhaus München gelegen.

Das Denkmal besteht aus einem Arrangement von ca. 15 Straßenleuchten und  Schildern mit Straßennamen. Die Leuchten stammen aus Orten, die von der Lebens- und Exilgeschichte der Familie zeugen. Die Straßenschilder verweisen auf Straßen und Plätze, die nach Mitgliedern der Familie Mann benannt sind. Die Wirkungsstätten und Stationen von Thomas Mann, seiner Frau Katia und ihren Kindern Klaus, Erika, Golo, Elisabeth, Michael und Monika finden hier zusammen, unter Verwendung von bestehenden Elementen des öffentlichen Raumes.

Leuchten und Schilder aus München, aber auch aus u.a. Los Angeles, Nida, São Paulo, Rom und Zürich, werden in Anlehnung an ihre geographische Lage auf dem Salvatorplatz arrangiert. Der Entwurf widmet sich sowohl den biographischen Stationen der Familienmitglieder als auch deren Rezeption in der Gedenkkultur durch Straßenbenennungen oder Erinnerungsstätten. ln Schildern und Leuchten spiegelt sich die Internationalität der Familie Mann, mit Lebens- und Wirkungsorten in Europa, den USA und Südamerika. Sie sind Ausdruck ihrer weltweiten literarischen Ausstrahlung und Bedeutung. Die Assoziation der Leuchte verweist auch auf die Strahlkraft von Leben und Werk der Manns, in literarischer, aber auch politischer und gesellschaftlicher Hinsicht.

Der Salvatorplatz mit dem Literaturhaus erhält neben der Arbeit „Oskar-Maria“ von Jenny Holzer (1997) eine zweite künstlerische Auseinandersetzung mit dem literarischen Erbe Münchens.
(Text nach der Begründung der Jury)

Mit der Fertigstellung des Denkmals ist voraussichtlich im Herbst 2020 zu rechnen.

Hier der ausführliche Entwurf zum Download

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AAP Archive Artist Publications/Archiv Künstlerpublikationen, Haus der Kunst

 

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Die Künstlerpublikation Albert Coers: Straßen Namen Zeichen, 2018 ist zu sehen im Rahmen einer Ausstellung des AAP Archive Artist Publikations/Archiv für Künstlerpublikationen, Haus der Kunst München.

Die Exponate werden jeweils nach zwei Monaten ausgetauscht, die Konstellation mit Künstlerpublikationen mit Schwerpunkt München ist zu sehen 12/2018-2/2019, Laufzeit der Ausstellung insgesamt 5.10.18-9.6.19.

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Domestic Space | Domagk Edition, zweigstelle Berlin

 

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A. Coers: Kapuziner, aus der Serie Strassen Namen Zeichen, 2018

Anja Behrens, Christian Buchloh, Silvia Cardini, Albert Coers, Claudia Desgranges, Isabelle Dyckerhoff, Florian Ecker, Zita Habarta, Mark Harrington, Reiner Heidorn, Thomas Hellinger, Irene Hoppenberg, Monika Huber, Inge Jakobsen, Jürgen Kellig, Regina Kochs, Natasha Küderli, Elvira Lantenhammer, Javis Lauva, Florian Lechner, Carolin Leyck, Marcus Lichtmannegger, A. Paola Neumann, Ursula Oberhauser, Jürgen Paas, Marc Peschke, Jakob Roepke, Vera Rothamel, Gabriele Schade-Hasenberg, Kirk Sora, Angela Stauber, Antje Sträter, Don Voisine, Alessia von Mallinckrodt, Maria Wallenstål-Schoenberg, Thomas Weil, Tobias Zaft, Katrin Zeise

Eröffnung der Ausstellung: Samstag, 17. November 2018 um 19 Uhr.
Ausstellungsdauer: 18.11. bis 25.11.2018
Öffnungszeiten: Mi/Do/Fr/Sa/So 14-18 Uhr
Ort: DomagkAteliers, Halle 50, Margarete Schütte-Lihotzky Str. 30, D-80807 München

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Wahlen/Wachstum

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 Wahlen, 2009-2018, Abgepauste Wahlslogans, Bleistift auf Backpapier

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kunsthaus-raab-vitrine-IMG_9668Wachstum, 2009/18, Doku von Aktion: Fotos, Brief, Sprühdose, Schablone (Remake 2018)

Beim Bundestagswahlkampf 2009 fielen Coers Plakate auf, die mit dem Begriff ‚Wachstum’ warben. Dies schien fragwürdig, angesichts der auch negativen Auswirkungen, etwa der Umweltbelastung. Coers pauste das Wort ‚Wachstum’ auf Backpapier, übertrug es auf eine Schablone und sprühte es mehrfach auf Wahlkampfplakate. Durch die Vervielfältigung des Begriffs sollte dieser anschaulich gemacht und ad absurdum geführt werden.  Beim Anbringen der Schriftzüge wurde er  beobachtet und wegen Sachbeschädigung angezeigt. Das Verfahren wurde nach einigen Monaten eingestellt.

Weitere Ausschnitte aus Wahlkampfslogans kopierte Coers 2017 und 2018. Das Abdecken und Abpausen war ein performativer Akt, der teils für Irritation sorgte, dabei völlig legal war. Isoliert von ihrem Zusammenhang und auf Umrisslinien reduziert, wirken die Schriftzüge neutral-dokumentarisch. Sie zeigen, welche Begriffe wichtig waren, rufen vielleicht Erinnerungen auf. Sie widersprechen sich zum Teil, ergeben aber auch neue Verbindungen.

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Ausstellung Schmankerl, Kunsthaus Raab, München

Claudia Barcheri, Jutta Burkhardt, Albert Coers, Tabea Elend,
Jonah Gebka, Christian Hartard, Hannes Heinrich, François Huber,
Agnes Jänsch, Heike Jobst, Bruno Kuhlmann, Alfred Kurz,
Annabell Lachner, Aylin Neuhofer, Paulina Nolte, Jonathan Penca,
Mako Sangmongkhon, Wolfgang Stehle, Günter Wangerin

Eröffnung
Samstag 6.10. 14-20 Uhr
Sonntag 7.10. 12-19 Uhr

Donnersbergerstraße 15, 80634 München
Freitag  13 – 19 Uhr,  Donnerstag Führung um 18 Uhr
www.kunsthausraab.de

PAUSE (prelude), Haus der Kunst München

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Daniel Bräg, Karolin Bräg, Peter Dobroschke, Stefan Draschan, Beate Engl, Leonie Felle, Trude Friedrich, Ute Heim, Klara Hobza, Lou Jaworski, Agne Jonkute, Martin Krejci (Institut für Leistungs-abfall und Kontemplation), Tom Moody, Mikolaj Polinski & Misa Shimomura, Peter Sauerer, Michael Schrattenthaler, Andreas Sell, Wolfgang Stehle, Andreas Ullrich, Timm Ulrichs, Stefanie Unruh, Katharina Weishäupl, Peter Fischli David Weiss, Stefan Wischnewski, Haubitz + Zoche

Eröffnung: 21. Juli 2018, 17-20 Uhr

Symposium: 28. Juli 2018, 11-17 Uhr
mit Wolfgang Ullrich, Lambert Wiesing, Friederike Sigler,
Joanna Warsza

kuratiert von Courtenay Smith, Albert Coers, Alexander Steig

tägl. 10-20,  Do 10-22 Uhr
Prinzregentenstr. 1, 80538 München

kvhdk-muc.de

DU KANNST MEHR ALS DU DENKST, Ortstermin, Kunstverein Tiergarten Berlin

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DU KANNST MEHR ALS DU DENKST, 2018, Video, 2:58 min

Eine Tür wird geöffnet. Der Künstler, in Rückenansicht gefilmt, stellt ein rotes Buch mit dem monumental in Großbuchstaben geschriebenen Titel „DU KANNST MEHR ALS DU DENKST“ hoch oben auf den Sturz einer Tür, in die eine Reckstange eingespannt ist. Der Verfassername des Buchs „ALBERT“ fällt zufällig mit dem Vornamen des Künstlers zusammen (es handelt sich um ein Selbstoptimierungsbuch aus den 1960er Jahren).
Der Künstler versucht nun Klimmzüge zu machen, durch die Präsenz des Buches und ihren Titel motiviert; trotz wahrnehmbarer Anstrengung und verkrampfter Finger gelingt ihm aber nur gerade einer, weitere Versuche sind zum Scheitern verurteilt. Er nimmt das Buch ab, geht, die Türe schließt sich.

Gezeigt beim Videoscreening des Kunstvereins Tiergarten mit Arbeiten von

Albert Coers, Jos Diegel, Lena Marie Emrich, Merit Fakler, Melanie Garland/Pia Achternkamp/Jana Doudova/Camilo Correa, Veronike Hinsberg/Olf Kreisel, Peter Kees, Timo Kreitz, Oscar Lebeck, Katharina Poos, Tatjana Preuss, Silke Schwarz, Johanna Terhechte und Xiaoer Liu

1.-3. Juni 2018, jeweils ab Einbruch der Dämmerung
Kunstverein Tiergarten Berlin – Galerie Nord

Die Galerie Nord nimmt das Kunstfestival Ortstermin 2018 zum Anlass, erstmals ihr neues Videoscreening-Programm „in between“ in den Galeriefenstern zu präsentieren. Aus einer großen Anzahl von Bewerbungen hat eine Jury 14 Videoarbeiten zum Motto des diesjährigen Ortstermins „Hoch hinaus!“ ausgewählt, die das Festival bis tief in die Nacht strahlen lassen.
So vielschichtig wie das Motto selbst zeigen sich auch die Perspektiven, die die einzelnen Videoarbeiten darauf einnehmen. So lässt sich „Hoch hinaus!“ ganz wörtlich nehmen, wenn es sich mit einer vertikalen körperlichen Bewegung zwischen Autosuggestion und körperlichem Einsatz verknüpft. Oder aber der Körper wird zum Spielball von Politiken der Selbstoptimierung oder mit messerscharfem Humor in einen Leistungszusammenhang gestellt. Metaphorischere Annäherungen an das eben auch als Aufruf zu verstehende Motto „Hoch hinaus!“ erzählen vom Warten (auf Kommunikation) und der Erwartung (ihres Erfolgs) und verknüpfen transitorische (Zwischen-)Räume mit Problematiken sozialer Interaktion. Weitere Videos setzen sich mit den Politiken auseinander, die mit dem Imperativ eines „Hoch hinaus!“ einhergehen und verknüpfen sie provokativ mit der deutschen Geschichte,
führen mit ergreifendem Charme die Semantiken der Überhöhung und des Erhabenen wohlwollend ad absurdum oder machen die Erde zur Bühne ökologischer Fragestellungen. Das Screening „Hoch hinaus“ wird aus ungewohnten Blickwinkeln auf den urbanen Raum schauen, lässt den Blick des Betrachters taumeln und die Welt aus anderen Perspektiven betrachten – in der es kein Oben und Unten mehr gibt.

 

Kunstverein Tiergarten|Galerie Nord – Turmstraße 75 – 10551 Berlin
(030) 9018–33453
info@kunstverein-tiergarten.de – www.kunstverein-tiergarten.de

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Straßen Namen Zeichen (II), Celibidacheforum und Stadtraum München

 

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12. bis 24. April am Celibidacheformum Gasteig
anschließend bis 5. Juni im Stadtraum

Eröffnung Mittwoch, 11. April, 18 Uhr

Begrüßung: Maximilian Dorner, Kulturreferat,
Stephan Straßer, Gehörlosenverband München und Umland e.V.

Celibidacheforum am Gasteig
Rosenheimer Straße 5, 81667 München

Auf dem Platz vor dem Kulturzentrum am Gasteig sind Gebärdensprachzeichen zu sehen, die in ihrer Verwendung spezifisch lokal sind, dargestellt von Münchner Gehörlosen. Es sind Übersetzungen von Straßennamen der Stadt, präsentiert auf mobilen Aufstellern, wie man sie von temporären Verkehrszeichen kennt. Die Aufstellung entspricht in etwa der Position der Straßen und Orte im Stadtraum.

Die Lautbilder der Lippen stehen für den akustischen Kanal der simultanen Mitteilung. Richtungspfeile auf den Fotos deuten die Bewegung der Hände an. Interessant ist, wie Eigennamen oder abstrakte Begriffe umgesetzt sind. Gebärdensprache entsteht in Kommunikation einer Gemeinschaft, die ganz eigene lokale Sprechweisen bildet.

Führungen: So. 15., 22. April, jeweils 15 Uhr

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Von 25. April bis 5. Juni sind die Schilder im Stadtraum München zu sehen, in den entsprechenden Straßen, an 23 Orten:

Marienplatz, Burgstraße, Tal, Heiliggeiststraße, Rindermarkt, Dienerstraße, Residenzstraße, Frauenstraße, Buttermelcherstraße, Gärtnerplatz, Blumenstraße, Baumstraße, Müllerstraße, Goetheplatz, Kapuzinerstraße, Mozartstraße, Bavariaring, Bayerstraße, Schwanthalerstraße, Karlsplatz (Stachus), Königsplatz, Ludwigstraße.

Auf dem Celibidacheforum verbleibt die Fauststraße, anlässlich des Faust-Festivals.

Eine Publikation erscheint in Form eines Stadtplans/Posters (icon Verlag Hubert Kretschmer).

 

Mit Unterstützung des Kulturreferats der Landeshauptstadt München,
in Zusammenarbeit dem Gehörlosenverband München und Umland e.V.

 

Straßen Namen Zeichen (I), Kunst-Insel am Lenbachplatz, München

coers 1 stachusStraßen Namen Zeichen (I) – Stachus, Druck auf PVC, 5 x 5 m, 2018

Auf dem großen Display der Kunst-Insel am Lenbachplatz sind zwei Gebärdensprachzeichen gezeigt, die sich auf den Standort beziehen und in ihrer Verwendung spezifisch lokal sind, dargestellt von Münchner Gehörlosen: Nach Süden „Stachus“, nach Norden „König“, für den „Königsplatz“, der in dieser Richtung liegt. Einmal ist ein Platz umschlossen, ein Zentrum dargestellt, das andere Mal eine Krone. Diese Gebärde für „König“ kann auch für die Stadt „München“ insgesamt stehen. Die Zeichen ergänzen sich wechselseitig: „München“ als Ortsangabe zu „Stachus“; was allgemeiner „Platz, Markt“ bedeuten kann, als Ergänzung zu „König“.

Richtungspfeile auf den Fotos deuten die Bewegung der Hände an, rücken sie in die Nähe von Piktogrammen und Verkehrszeichen. Die Lautbilder der Lippen stehen für den akustischen Kanal der simultanen Mitteilung. Die Verwendung des Codes dient nicht primär einer direkten kommunikativen Absicht, sondern ist als künstlerisch-zweckfreie Einladung zu verstehen, über die Bedeutung und Entstehung von Sprachzeichen und Namen zu reflektieren, sich hineinzudenken in die Welt der Gebärdensprache.

Eine jüngere, aktuell von vielen Sprechern verwendete Version von „Karlsplatz (Stachus)“ hebt auf den dortigen Brunnen und seine bogenförmigen Wasserstrahlen ab. Dass es unterschiedliche Versionen gibt, die einander ablösen, zeigt die Lebendigkeit der Gebärdensprache.

22.3 – 10.5.2018. Weitere Übersetzungen von Straßennamen sind auf mobilen Aufstellern vom 11. – 24. 4. auf dem Celibidacheforum vor dem Gasteig und anschließend  bis Juni im Stadtraum zu finden.

In Zusammenarbeit mit dem Gehörlosenverband München und Umland e.V., mit Unterstützung des Kulturreferats der Landeshauptstadt München, Kunst im öffentlichen Raum.

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Two signs in sign language refer to the location, are specifically local in their use and are depicted by the deaf people of Munich: “Karlsplatz/Stachus” towards the south, “King”, for “Königsplatz” (King’s Square), which is in a northerly direction.
Firstly, a square is enclosed representing a centre; secondly, a crown is depicted. This sign for “King” could also stand for the City of “Munich” in general. The direction arrows on the photos signify the movement of hands as they move closer to pictograms and traffic signs. The pictures are part of a larger project, an invitation to reflect on the meaning and creation of signs and names and to delve into the world of sign language.

A more recent version of „Karlsplatz/Stachus“ depicts the fountain and its arched water-jets, and is usedby many speakers today. The fact that different versions exist, and each one replaces the last, highlights the vibrancy of sign language.

In collaboration with the Munich Association of the Deaf, 
with support of the Public Art programm of the city of Munich.

Jahresgaben, Kunstraum München

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Andreas Bärnthaler, Tim Bennett, Mirko Borsche, Anton Bošnjak, Albert Coers, Robert Crotla, Hedwig Eberle, Johannes Evers, Leonie Felle, Patricija Gilyte, Antje Hanebeck, Stefanie Hofer, Monika Humm, Monika Kapfer, Sebastian Kempff, Robert Klein, Stefan Lenhart, Justin Lieberman, M+M, M8, Michaela Melián, Andreas Mitterer, Christina Maria Pfeifer, Thomas Splett, Lorenz Straßl, Frank Stürmer, Stefanie Ullmann, Timm Ulrichs, Nikolai Vogel, Mitra Wakil, Weinberger & Zuber, Stefan Wischnewski, Anne Wodtcke, Martin Wöhrl, Doris Würgert.

Eröffnung: 8. Dezember, 19 Uhr
9. – 22. Dezember 2017
Mi – So 14 – 19 Uhr

PDF mit allen Informationen zu den Jahrengaben.

Kunstraum München
Holzstraße 10 Rgb., 80469 München
Tel +49 (0) 89 54 37 99 00 · Fax +49 (0) 89 54 37 99 02
info@kunstraum-muenchen.de · www.kunstraum-muenchen.de

Domestic Space | Christmas Edition, Neue Galerie Landshut


 

Stephan Balkenhol | Albert Coers | Gregor Cürten | Hanne Darboven | Isabelle Dyckerhoff | Florian Ecker | Günther Förg | Zita Habarta | Mark Harrington | Reiner Heidorn | Karin Kneffel | Elvira Lantenhammer | Florian Lechner | Bruce McLean | Robert Morris | Jürgen Paas | Reiner Ruthenbeck | Gabriele Schade-Hasenberg | Paul Schwer | Angela Stauber | Wolfgang Tillmans | Liliane Tomasko | Venske & Spänle | Maria Wallenstål-Schoenberg | Tobias Zaft |

Eröffnung Freitag, 1. Dezember 2017, 20 Uhr
1. Dezember – 6. Januar 2017
Do – So 15 – 18 Uhr

Neue Galerie Landshut
Verein für aktuelle Kunst e.V.
im Gotischen Stadel auf der Mühleninsel
Badstr. 4, 84028 Landshut
0871-6877046
www.ngla.de

Auflagenkunst aus dem Portfolio der Zweigstelle Berlin.

www.zweigstelle-berlin.de
Andreas Stucken | +49 (0) 8251 / 87 16 30

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Yours faithfully, Kunstverein Tiergarten, Berlin

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Eröffnung: Mittwoch, 27. September, 19 Uhr
Begrüßung: Sabine Weißler, Bezirksstadträtin
Veronika Witte, künstlerische Leiterin Galerie Nord,
Claudia Beelitz, Vorsitzende Kunstverein Tiergarten

28. September – 22. Oktober 2017, Di-Sa 13-19 Uhr

Sonntag, 22. Oktober, ab 14 Uhr:
Benefizauktion der ausgestellten Arbeiten

Pomona Zipser, Francis Zeischegg, Simone Zaugg, beate maria wörz, Renate Wolff, Veronika Witte, Christopher Winter, Barbara Wille, Frauke Wilken, Norbert Wiesneth, Anna Werkmeister, Albert Weis, Christian Weidner, Dietrich Walther, Matthäus Thoma, Kai Teichert, Caro Suerkemper, Walter Stöhrer, Susanne Specht, Heidi Sill, Michaela Schweiger, Laurie Schwartz, Nadja Schöllhammer, Andreas Schmid, Verena Schirz-Jahn, Karen Scheper, Salah Saouli, Silke Riechert, Veronika Radulovic, Katharina Poos, Martin Pfahler, Fernando Niño-Sanchez, Nanne Meyer, Reiner Maria Matysik, Inge Mahn, Juliane Laitzsch, Eike Laeuen, Stephan Kurr, Betina Kuntzsch, Pauline Kraneis, Ellen Kobe, Sharon Kivland, Franziska Jyrch, Bettina Hutschek, Stefan Hurtig, Frenzy Höhne, Doris Hinzen-Röhrig, Barbara Hindahl, Sylvia Henrich, Vanessa Henn, Christian Hasucha, Jörg Hasheider, Oliver Hartung, Grit Hachmeister, Harriet Groß, Erik Göngrich, Monika Goetz, Jörn Gerstenberg, Kiki Gebauer, Kati Gausmann, Tom Früchtl, Adib Fricke, Peter Freitag, Christine Falk, Barbara Duisberg, Max Diel, Gregor Cürten, Daniela Comani, Albert Coers, Claudia Busching, Pedro Boese, Antonia Bisig, Ina Bierstedt, Matthias Beckmann, Alfred Banze, Monika Anselment und Anonymen Zeichnern.

Yours Faithfully“ präsentiert eine Auswahl an Arbeiten von 80 Künstler*innen in eigens hierfür entwickelten Raum­installationen von Karen Scheper und Pfelder. Sie alle sind der Galerie Nord | Kunstverein Tiergarten und ihrem langjährigen künstlerischen Leiter Ralf F. Hartmann in besonderem Maße verbunden.

Kunstverein Tiergarten|Galerie Nord
Turmstraße 75 – 10551 Berlin,  (030) 9018–33453
info@kunstverein-tiergarten.de – www.kunstverein-tiergarten.de

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Publikation: Faktor X – das Chromosom der Kunst

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Publikationen zur Ausstellung Faktor X : Buch mit Essays und Bildern:

Albert Coers/Alex de Vries (Hg.): Faktor X – das Chromosom der Kunst, erscheint anlässlich der 3. Biennale der Künstler im Haus der Kunst München, 29.7.- 24.9.
Textbeiträge von Larissa Kikol, Siri Hustvedt, Niña Weijers, Daniel Hornuff, Jörg Scheller, Albert Coers, Eva-Maria Troelenberg, Dorothea Frigo, Alex de Vries
Berlin: Revolver Publishing 2017, 13 x 19 cm, 160 S., 53 Farb- und 4 s/w Abb., Broschur; deutsch/englisch

Albert Coers/Alex de Vries (Ed.): Faktor X – das Chromosom der Kunst, published on occasion of the 3rd Artists’ Biennial, Haus der Kunst Munich, 29.7.- 24.9.2017.
With contributions by Larissa Kikol, Siri Hustvedt, Niña Weijers, Daniel Hornuff, Jörg Scheller, Albert Coers, Eva-Maria Troelenberg, Dorothea Frigo, Alex de Vries

Berlin: Revolver Publshing 2017, 13 x 19 cm, 160 p., 53 col. and 4 b/w ill., softcover; German/English

Ergänzend dazu Begleitheft im icon Verlag Hubert Kretschmer,  mit Informationen zu den Arbeiten der Ausstellung, 28 S., 21 x 10,5 cm.

 

 

Faktor X – das Chromosom der Kunst

 

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3. Biennale der Künstler im Haus der Kunst
29.07. – 24.09.2017

E. Berg, B. Blauth, S. Bretschneider, C. Brunetti, A. Coers,
D. Comani, J. de Rooij, T. Dizdar, N. Ekici, Expedition Medora,
D. Frigo, A. Frydman, K. Gaenssler, P. Gerschner, P. Gilyte,
E. Götze, Z. Habarta, J. Hayward, R. Hendriks, J. Hoek,
A. Hollywood, T. Kanellopoulos, Y. Koval, E. Krebs, M. Krug,
J. Kurek, C. Lammers, A. Lohr, S. Marcus, A. Mitterer,
P. Meinfelder, Monaconomad, J. Muskee, H. Oerlemans,
G. Passens, S. Peeters, S. Pittroff, P. Reill, R. Rottenfusser,
E. Ruhland, A. Rumland, I. Schicketanz, C. Schleiffert,
P. Senoner, H. Seyboth, A. Sijben, E. Simonyi, A. Stetka,
A. Steig, T. Thiel, S. Thiemann, Toffaha, S. Trojan, S. Unruh,
M. van Es, L. van Lieshout, D. Verhoeven, F. Vogl, S. Wagner,
F. Weinold, A. Witt, A. Wodtcke

Die Ausstellung lädt dazu ein, nach Faktoren zu fragen, die in der Kunst eine Rolle spielen, Einfluss auf ihre Wahrnehmung und Wertschätzung haben: Gehört auch das Geschlecht der KünstlerInnen dazu? Wie macht sich das Chromosom der Kunst bemerkbar?

Die Ausstellung stellt den Betrachter Tête-à-tête in eine Begegnungssituation mit dem Kunstwerk und dessen sinnlich-körperhafter Präsenz. Einige Arbeiten thematisieren das Geschlecht und die damit verbundenen Rollen explizit, gehen spielerisch mit Zuschreibungen, Idealbildern und Maskierungen um. Andere fügen sich eher assoziativ in den Themenkomplex ein. Präsent ist dabei das Interesse für Körperlichkeiten und Identitäten.

Es erscheint eine Publikation bei Revolver, Berlin, hg. von Albert Coers und Alex de Vries, mit Beiträgen von Larissa Kikol, Siri Hustvedt, Niña Weijers Jörg Scheller, Daniel Hornuff, Albert Coers, Eva-Maria Troelenberg, Dorothea Frigo.

Ein Booklet erscheint im Icon-Verlag Hubert Kretschmer, München.

Künstlerverbund im Haus der Kunst München e.V.
Prinzregentenstr. 1, 80538 München
Telefon: +49 (0) 89 222 655
mail@kvhdk-muc.de
kuenstlerverbund-im-haus-der-kunst-muenchen.de

FREHOESTORN, Galerie FOE 156, München

Louisa Abdelkader, Wolfgang Aichner, Nina Alverdes, Marc Avrel, Danielo Bastione, Nejat Baydar, Gabi Blum, Simone Braitinger, Thomas Breitenfeld, Lena Bröcker, Hermine Bühler, Eva Burkhardt, Jutta Burkhardt, Albert Coers, Shirin Damerji, Federico Delfrati, Lucia Dellefant, Valentina Eppich, Fabian Feichter, Sandra Filic, Christiane Fleissner, Jürgen Fritsche, Florian Froese-Peek, Patricija Gilyte, Stefano Giuriati, Martin Hast, Ute Heim, Melina Hennicker, Heiko Herrmann, Angelika Hofer, Ralf Homann, Anna Klüssendorf, Youlee Ku, Christoph Lammers, Paula Leal Olloqui, Silke Markefka, Nina Annabelle Märkl, Rut Masso, Peggy Meinfelder, Simon Mertl, Vincent Mitzev, Ray Moore, Kaori Nakajima, Werner Neumann, Chaya Nouriani, Gabriele Obermaier, Ivan Paskalev, Anton Petz, Susanne Pittroff, Maria Ploskow, Felix Rehfeld, Ivo Rick, Matilde Romagnoli, Eva Ruhland, Falk von Schönfels, Daniel Schüßler, Linnéa Schwarz, Martin Spengler, Alix Stadtbäumer, Alexander Steig, Günter Stöber, Christine Tanqueray, Beowulf Tomek, Nikolai Vogel, Joseph Wandinger, Oliver Westerbarkey, Patricia Wich, Esther Weinhold, Oliver Winheim, Stefan Wischnewski, Sandra Zech, Max Zuzak

Eröffnung Mi 05.04.17 | 19:00 Uhr
Ausstellung 06. – 09.04.17
Öffnungszeiten jeweils 14:00 – 19:00 Uhr
Galerie FOE 156 | Oberföhringerstr. 156 | 81925 München
www.galeriefoe.com
galerie_foe156@freenet.de

Das Alte im Neuen, Buch für Walter Grasskamp

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mit Beiträgen von
Alexander Becker, Klaus vom Bruch, Albert Coers, Christian Dobmeier, Alexis Dworsky, Florian Ecker, Jan Erbelding, Res Ingold, Lou Jaworski, Kathrin Kinseher, Katharina Knaus, Peter Kogler, Otto Künzli, Christian und René Landspersky, Anuk Miladinovic, Yoshiyuki Miura, Genua Scharmberg, Martin Schmidl, Franziska Seitz, Rudolf Seitz, Angela Stiegler, Clea Stracke und Verena Seibt, Wolfgang Ullrich, Kerstin Ullsperger, Matthias Wähner, Bruno Wank, Franz Wanner, Andreas von Weizsäcker, Ben Willikens

Beitrag: Fotos aus der Serie „Posto Scaduto“, 2002

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Überreicht beim Vortrag von Walter Grasskamp „Versuch über den Abschied„, 21.10.16, 18:00 Uhr, Akademie der Bildenden Künste München.

Wort und Bild, Hoffest zur Poesie, Kulturbrauerei, Berlin

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Auf Einladung der Galerie Manière Noire. Mit Albert Coers, Arnold Dreyblatt, Samantha Font-Sala, Frenzy Höhne, Philipp Koch, Sophia Pompéry, Katja Pudor, Arne Rautenberg, Korvin Reich, Cia Rinne, Tobias Roth und Herbert Eugen Wiegand.

Literaturwerkstatt berlin celebrates its 25 years of precious activity. On 17th of September at Kulturbrauerei Berlin, among other invitees, is Manière Noire and artists connected with the gallery, who, on site and performatively will bring together art and language.

Hoffest zur Poesie
17.9.2016, ab 14.00

Haus für Poesie
Kulturbrauerei
Knaackstr. 97, 10435 Berlin

essentials., Haus der Kunst, München

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Maximilian Bayer, Becker Schmitz, Kurt Benning, Michele Bernardi, Monika Brandmeier, Albert Coers, Peter Dobroschke, Brad Downey, Michael Eckle, Sanni Findner, Anna Frydman, Felicitas Gerstner, Patricija Gilyte, Daniel Göttin, Ekkeland Götze, Zita Habarta, Oleksiy Koval, Markus Krug, Christian Leitna, Albert Lohr, Mauser, Reprälithische Gesellschaft, Stefan Schessl, Pavel Schmidt, Spomenko Skrbic, Wolfgang Stehle, Alexander Steig, Anita Stöhr Weber, Toffaha (Rasha Ragab & Christoph Nicolaus), Stefanie Unruh, Dieter Villinger, Mitra Wakil, Georg Winter, Tim Wolff, Pavel Zele©hovsky

Eröffnung: Sa, 24.9.2016, 16 Uhr, Haus der Kunst, Auditorium
Begrüßung: Albert Coers, Patricija Gilyte
Grußwort: Staatssekretär Georg Eisenreich, MdL
Einführung: Albert Coers
Performance von Nikolai Vogel

24.9.-2.10.2016
Finissage: So, 2.10., 14-16 Uhr
Öffnungszeiten: tägl. 10-20, Do 10-22, So, 2.10. bis 16 Uhr

Katalog im icon-Verlag Hubert Kretschmer

Veranstalter: Künstlerverbund im Haus der Kunst München e.V.
Prinzregentenstraße 1, 80538 München
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Länderkennzeichen, superurbanvillage, Berlin

 

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Anläßlich der Ausstellung superurbanvillage, organisiert vom Kunstverein Tiergarten Berlin,  zum Thema „Flucht und Identität“, zeigt Albert Coers im öffentlichen Raum Plakate mit Gebärden. Sie sind entnommen einem 1985 in Ostberlin publizierten Lehr- und Übungsbuch der Gebärdensprache und analog zur Systematik eines Wörterbuchs nach dem ABC angeordnet. Die Bilder thematisieren Sprache als Kommunikationsmittel, aber auch als Darstellung von Identität in einem Umfeld, in dem der Anteil von Menschen mit nichtdeutscher Muttersprache hoch ist. Auf Zeichen, auf Bilder als Alternative zur Lautsprache wird zurückgegriffen.

Die Auswahl fokussiert auf die Frage: Wie fasst man in einer Gebärde der Hände die Beschreibung einer Nation, eines Landes oder einer geographischen Region zusammen? Wie sind die Zeichen durch ihren Entstehungskontext geprägt?

Begleitend erscheint eine Publikation im icon-Verlag Hubert Kretschmer/Archiv für Künstlerpublikationen, in der Reihe so-VIELE-Hefte.

 

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The exhibition superurbanvillage, organized by Kunstverein Tiergarten, evolves around the theme of migration and identity. Albert Coers contributes posters with gestures of German sign language, designating countries, on display in the public space at Ottopark near Turmstraße/Moabit. They are taken from a dictionary of sign language, published 1985 in East-Berlin. How does one capture in one gesture the description of a nation, a country, a continent? What can we read in them and what do they tell about the speakers? How are the signs shaped by their origin and historical background?

A publication accompaigns the project, published by  icon-publisher Hubert Kretschmer/archive for artist publications.

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Ausstellung SuperUrbanVillage
3.6.-19.6.2016
Standort: Ottopark
Kunstverein Tiergarten | Galerie Nord – Turmstraße 75, 10551 Berlin
info@kunstverein-tiergarten.dewww.kunstverein-tiergarten.de

WELTRAUM – Jahrhundertgaben 2015

Albert Coers  Albert Lohr  Alix Stadtbäumer  Andrea Faciu  Andreas Mitterer  Anja Uhlig  Annegret Bleisteiner Annegret Hoch  Asja Schubert  Carolina Kreusch  Christoph Lammers Edith Plattner  Erika Krause  Felix Leon Westner Felix Rehfeld  Friederike & Uwe Gotlind Timmermanns  Heidi Mühlschlegel  Irene Fastner  Isabel Haase Jadranka Kosorci  Klaus von Gaffron Nikolai Vogel Nina Annabelle Märkl Olaf Probst Oliver Westerbarkey  Patricija Gilyte Peggy Meinfelder  Silke Markefka  Sebastian Pöllmann Stefanie Unruh Stephanie Pelz Susanne Pittroff  Susu Gorth Ute Heim Vincent Mitzev Virgil Faciu u.a.

Vernissage: Freitag, 11.12. 19 Uhr
Finissage: Freitag, 18.12. 19 Uhr

Rumfordstraße 26,  80469 München
www.weltraum26.de
www.facebook.com/weltraum.me

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Domestic Space 4 | PaperEdition, zweigstelle Berlin

Künstler / Artists: Franz Achter, Michael Bause, Christian Buchloh, Silvia Cardini, Albert Coers, Mateo Cohen, Gregor Cürten, Claudia Desgranges, Isabelle Dyckerhoff, Florian Ecker, Christine Erhard, Ellinor Euler, Lisa Gascoigne, Laurence Grave, Thomas Hellinger, Susanne Jung, Ekkehart Keintzel, Karin Kneffel, Regina Kochs, Javis Lauva, Florian Lechner, Carolin Leyck, Gerhard Mantz, Maximilian Meisse, A. Paola Neumann, Ursula Oberhauser, Jürgen Paas, Vera Rothamel, Babak Saed, Gabriele Schade-Hasenberg, Jo Schöpfer, Stefan Schröter, Paul Schwer, Elisabeth Sonneck, Angela Stauber, Antje Sträter, Wolfgang Tillmans, Liliane Tomasko, Venske & Spänle, Alessia von Mallinckrodt, Maria Wallenstal-Schoenberg, Birgitta Weimer, Marian Wijnvoord, Renate Wolff, Uli Zwerenz

Eröffnung:  Samstag,  7. November, 16 bis 19 h
Ausstellung / Exhibition: 7.11.-12.12.2015
Öffnungszeiten / Hours: Fr + Sa 14-19 h

Finissage mit Künstlergespräch 12.12.2015, 16-19 h

Zweigstelle Berlin | Lehrter Str. 37 | 10557 Berlin | +49(0)30 / 39 88 55 99

info@zweigstelle-berlin.de | www.zweigstelle-berlin.de | www.zweigstelle-artshop.de

sagen und zeigen. „Schrift in der Kunst“, Kunstverein Bamberg, Villa Dessauer

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Anna und Bernhard Blume Albert Coers Natalie Czech Hanne Darboven Jimmi Durham Michaela Eichwald Peter Engel Anett Frontzek Jochen Flinzer Gilbert&George Eugen Gomringer Manuel Graf Michael Hakimi Albert Hien Klara Hobza Jenny Holzer Notburga Karl Till Krause San Keller Joseph Kosuth Dana Lürken Nanne Meyer Matt Mullican Dietmar Pfister Gunter Reski Dieter Roth Heidrun Schimmel Falk Schwalbe Fritz Schwegler Stefanie Senge Judith Siegmund Thomas Trinkl Stefanie Trojan Cy Twombly Timm Ulrichs herman de vries Jorinde Voigt Herbert Weber Lawrence Weiner

Ausstellung des Kunstvereins Bamberg, kuratiert von Notburga Karl

Vernissage: Freitag, 25. September 17.30 h

Dauer der Ausstellung: 26.09. – 8.11.2015

Finissage mit Symposium, u.a. mit Vortrag von Albert Coers: „showing and telling. Text – Bild – und wieder zurück“, 8.11., 10 h

Stadtgalerie Bamberg Villa Dessauer Hainstraße 4a  96047 Bamberg
Öffnungszeiten: Di – Do 10 – 16 h, Fr – So und feiertags 12 – 18 h
sowie nach telefonischer Anmeldung, 0951 68171

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Codes, 2. Biennale, Haus der Kunst München

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Eröffnung: Freitag, 7. August 2015, 18 – 22 h
Ausstellungsdauer: 08.08. – 27.09.2015
Haus der Kunst München, Westflügel
Öffnungszeiten: täglich 10 – 20 Uhr, donnerstags bis 22 h

Kurt Benning, Burkard Blümlein, Heiner Blum, Monika Brandmeier, Albert Coers, Jiří David, Lucia Dellefant, Christoph Fikenscher, Sandra Filic, Ossi Fink, Felicitas Gerstner, Helga Griffiths, Rita Hensen, Fabian Hesse, Krištof Kintera, Maud Kotasová, Markus Krug, Labor 45 (Barbara Herold & Katrin Petroschkat, Eva Lammers, Albert Lohr, Patricia London Ante Paris, Edgar Lorenz, Michael Lukas, MXMLN, Herbert Nauderer, Maria & Neda Ploskow, Olaf Probst, Reality (Jiří David, Jan Kadlec, Milan Salák), Berthold Reiss, Eva Ruhland, Pavel Schmidt, Vladimír Skrepl, Wolfgang Stehle, Margita Titlová–Ylovsky, Veronika Veit, Oliver Westerbarkey, Henk Wijnen, Georg Winter

http://kuenstlerverbund-im-haus-der-kunst-muenchen.de/ausstellungen.html

OFFICIAL BUSINESS - CONFIDENTIAL, 2015

OFFICIAL BUSINESS – CONFIDENTIAL, 2015

Anonyme Zeichner *2015, Kunstverein Tiergarten Berlin

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600 internationale Zeichnungen
zusammengestellt von Anke Becker
02.-29. August 2015

Eröffnung: Samstag 01. August / 19 Uhr
Finissage: Samstag 29. August / 17-19 Uhr

Galerie Nord | Kunstverein Tiergarten
Turmstr. 75 10551 Berlin
Öffnungszeiten: Sonntag, 03. August 13-18 Uhr danach: Di-Sa 13-19 Uhr Eintritt frei
Anfahrt: http://goo.gl/maps/XxKau

Weitere Ausstellungsstationen: Galerie Artq13, Rom/Italien 9. – 11. Oktober 2015 / Galerie GEYSO20, Braunschweig 13. 11. – 18. 12. 2015 / Kunstverein Rüsselsheim (Februar/März 2016)

www.anonyme-zeichner.de

ANONYME ZEICHNER: Wie verändert sich das eigene Urteil, wenn man nichts über Namen und Herkunft der Künstler weiß? Wie entwickelt man selbst eine Definition von Wert, wenn die Preise einheitlich sind? Was ist eine gute Zeichnung? ANONYME ZEICHNER ist Konzeptkunst und Ausstellungsprojekt in einem: Die Arbeiten der beteiligten Künstler_innen werden Teil einer großen Installation, eines Gesamtkunstwerkes, in dem es keine Hierarchien gibt.

Im Rahmen von ANONYME ZEICHNER 2015 werden rund 600 Zeichnungen von internationalen Zeichner_innen in der Galerie Nord | Kunstverein Tiergarten in Berlin gezeigt. Die Arbeiten werden ohne Namensnennung ausgestellt und während der Ausstellungszeit zu einem Einheitspreis von jeweils 200 Euro zum Verkauf angeboten. Die Anonymität der Zeichner_innen kann nur durch einen Verkauf aufgehoben werden. Der Einheitspreis versteht sich nicht als realer Marktpreis, sondern fungiert als konzeptueller Platzhalter für jede auf dem Kunstmarkt erdenkliche Verkaufssumme.

600 international drawings
compiled by Anke Becker
August 02 – 29, 2015

opening: Saturday, August 01 / 7 PM
Finissage: Saturday, August 29 / 5-7 PM

ANONYMOUS DRAWINGS: How does one’s own assessment change if there is no information at all about the artist? How can one develop a personal definition of value if the sales prices are all identical? What is then a good drawing? ANONYMOUS DRAWINGS is conceptual art and exhibition project all in one.With Anonymous Drawing many single pieces of art become one „Gesamtkunstwerk“. Each and every anonymous artist becomes part of a collective work of art where hierarchies do not exist.

ANONYMOUS DRAWINGS 2015 presents 600 drawings by 600 international artists at Galerie Nord | Kunstverein Tiergarten, Berlin, Germany. The works will be displayed anonymously. All the drawings are available for a symbolic unit sales-price of 200 € each. The artist’s identity can only be revealed by a sale: the buyer takes the drawing right off the wall and the empty space left behind will be marked with the artist‘s full name and place of origin. The given unit sales price should not be seen as a real market price, but as a conceptual place holder for any conceivable amount of money in the art market.

Ortstermin Moabit – M&M‘s & A.C., MMXV

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Mikolaj Polinski | Misa Shimomura | Albert Coers

Albert Coers kombiniert eigene Arbeiten mit denen des Künstlers Mikolaj Polinski und der Pianistin Misa Shimomura, in deren Atelierwohnung in Moabit. Im Fokus steht die Verschränkung unterschiedlicher Medien wie Malerei, Zeichnung, Installation und Musik, die Verbindung von Kunst und privatem Lebensraum, etwa in Möbeln und Einbauten, sowie die Verschmelzung der verschiedenen künstlerischen, sprachlichen und nationalen Identitäten, die hier zusammentreffen.

Eröffnung: Freitag, 3.7., 20 h
Offen: Samstag/Sonntag 4./5.7., 14 – 19 h
Rathenower Str. 23, 10559 Berlin, Hinterhaus, 1.Stock

Ortstermin wird organisiert vom Kunstverein Tiergarten, Berlin

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GRAMMARS – ARCHIVING, Maniere Noir, Berlin

 

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Grammars, 2010-2015, Frottagen Bleistift auf Papier, 21 x 29,7 cm

“ (…) Looking at the artefacts we can still hear in our imagination mechanical and rubbing sounds as an accompanying act during the recordings done on / to the paper. An “Act sans paroles” says Giorgetti after Beckett. Paper rolls expand and develop from top of the walls (Giorgetti, Montiel-Soto) and create accumulations of scripts. The gallery space turns out to be a place of active reading and seeing.
Albert Coers presents his “Grammars” piece (2010-15). Rubbing, a simple technique of printing, was often used in archaeology for getting the text(ure) of surfaces with a relief, for instance letters on tombstones. Here it is applied to covers of books with embossed titles, a series of grammar of languages that the reader is unlikely to have heard of, that seem unknown or even extinct, probably of regions in Africa or Asia. By doing so, the aspect of preserving and archiving of the languages and the books coincides, whereas, the names of the languages develop a poetry of its own. The rubbings originate from grammars found in the library of the Zentrum für Literatur- und Kulturforschung, ZfL, Berlin.“ (Majla Zeneli)

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ARCHIVING, APPROPRIATING LANGUAGE Series #6, 12. 6. – 1.7. 2015
Albert Coers, Chiara Giorgetti, Marco Montiel-Soto, Lena Oehmsen
kuratiert von curated by Majla Zeneli

Manière Noir
Waldenserstr. 7a
10551 Berlin
http://www.manierenoire.net/
http://www.facebook.com/events/1452702981691473/

Copy That! Weltraum 2/7, Rathausgalerie München

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Die Ausstellungsreihe WELTRAUM in der Rathausgalerie ist eine Hommage an Münchens ältesten Projektraum für freie Kunst. Die viel größere Säulenhalle im Rathaus beherbergt eine architektonische Nachbildung im Maßstab 1:1 des echten WELTRAUMS. Hier werden, wie sonst auch, im wöchentlichen Wechsel neue Ausstellungen gezeigt.
Für die sieben Gruppenausstellungen, bei denen insgesamt rund 100 Künstlerinnen und Künstler beteiligt sind, haben diese eigens neue Arbeiten entwickelt, die im Zusammenhang mit dem WELTRAUM stehen.

WELTRAUM – 7 exhibitions – a  hommage to one of the best known offspaces in Munich. The space has been rebuilt in scale 1:1 in the much bigger gallery in the town hall. For the groupshows there artists develop works relating to the “WELTRAUM”.

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„Copy that!“, die Bestätigung, dass man eine Mitteilung registriert hat, kennt man z.B. aus Filmen über Weltraumfahrten. Sie beschreibt aber auch den Arbeitsmodus von Albert Coers: Mit Fotografien der Installation „A-Fin“ (2015) im „Weltraum“, einer Collage von Fotokopien, sind Formen der Wiedergabe erprobt, Installationsansichten und „Originalkopien“ kombiniert. Fragen nach der Art der Reproduktion und des Maßstabs spielen dabei eine Rolle. Sie lassen sich damit auch beziehen auf den Nachbau des „Weltraum“ insgesamt. Ausgangspunkt ist die Idee einer subjektiven Rekonstruktion der legendären Bibliothek von Alexandria, die selbst aus Kopien bestehender Bücher entstand. Die Assoziationen aus Bildern und Texten kreisen um die Bedeutung von Orts- und Eigennamen, wobei Mehrdeutigkeiten immer wieder auftauchen, gibt es doch weltweit viele Städte mit dem Namen „Alexandria.“ Die Navigation durch Bibliotheken, Sprachen, Bilder, Zeichensysteme folgt teilweise der alphabetischen Systematik einer Enzyklopädie, von „A“ bis „Fin“. Eine Kopie ist gehängt, weiße Punkte lassen an einen Blick ins Weltall denken.

“Copy that!”, the confirmation of having receipt a message, is known from movies on space travel. It describes the approach of Albert Coers, too: With photos of the installation “A-Fin” (2015) in the „Weltraum“, a collage of photocopies, modes of reproduction are tested, installation views and “original” copies combined. This can be referred to the reproduction of the Weltraum itself. Point of departure is the idea of a subjective reconstruction of the legendary library of Alexandria, which arose from copies of existing books. The associations of images and texts circle the meanings of names of places and persons, often generating equivocations, as there are many cities with the name “Alexandria”. The navigation through libraries, languages, images follows in some parts the alphabetical systematic of an encyclopaedia, from “A” to “Fin”. One copy is displayed on the wall, white dots make think of a view of the outer space.

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WELTRAUM 2/7
Albert Coers, Daniel Engelberg, Christiane Fleissner, Tim Freiwald, Florian Froese-Peek, Patricija Gilyte, Antje Hanebeck, Florian Huber, Phoebe Lesch, Nicola Müller, Alexi Tsioris, Laura Wagner, Nikolai Vogel

15.05 – 21.05.2015
Rathausgalerie – Kunsthalle, Marienplatz 8, 80331 München

www.weltraum26.de
www.muenchen.de/rathausgalerie

A–Fin, WELTRAUM, München

Rumfordstraße 26
80469 München
+49 175 1121 656
www.weltraum26.de

Albert Coers

A–Fin

Eröffnung: Fr. 30.1.2015, 19 h
mit Präsentation des Katalogs „Inside the Box“
Finissage Mi. 4.2. 19-21 h
Öffnungszeiten: Sa/So 31./1.2., 16-19 h

Besprochen im Reflektor

Wie kommt man von Alexandria nach Fin(n)land?
Für das Projekt ENCYCLOPEDIALEXANDRINA, für das Ausgangspunkt die Beschäftigung mit der legendären Bibliothek von Alexandria in Ägypten ist, hatte Albert Coers bereits 2009 ein Projektstipendium bekommen. Die Ergebnisse sollen nun erstmals in München gezeigt werden, im Weltraum, in Form einer Collage aus Fotokopien von Bildern und Texten, neu kombiniert und weiterentwickelt. Das Material hat sich erweitert durch Reisen nach Alexandria/Virginia und Alessandria/Italien sowie 2014 um Recherchen zu den Ortsnamen „Posen“ (Ausstellung Naprzeciw-Galerie, Posen/Poznan) und „Finnland“ (Ausstellung Finnland-Institut Berlin).

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Der Grundriss des „Weltraums“ mit zwei getrennten, gegenüberliegenden Räumen bietet sich dafür an, Unterschiedliches zu zeigen. Beide Projekte haben jedoch auf ihre Art mit dem Thema ‚Raum‘ zu tun: Im ersten, zur Straße hin durch Schaufenster offenen Raum, ist eine Bild-Text-Collage zu sehen, die um die Bedeutung von Orten, Namen, Worten kreist, gesammelt in Bibliotheken verschiedener Nationen und Sprachen. Dagegen ist nebenan, im festerlosen innenliegenden Bereich, das kürzlich erschienene Buch zu „Inside the Box“ präsentiert, einer von Coers initiierten Gruppenausstellung, die in Schließfächern von Museen im Kunstareal München stattfand.
Hier ein weltumspannendes, weitausgreifendes Vorhaben, dort eines mit lokaler Beschränkung, hier die Freiheit der Assoziationen, die sich potentiell unendlich in alle Richtungen fortsetzen lassen, dort die Enge der konkreten Box. Eine Recherche, die sich aus kollektivem Material speist, aber doch eine individuelle ist, gegenüber einer Idee, die zum Ausgangspunkt für eine Gruppenausstellung wird. Neben dem Bezug auf Orte der Sammlung und Aufbewahrung liegen Gemeinsamkeiten der Projekte im Interesse für das Vorgefundene, das neu kombiniert und zusammengesetzt wird, für das scheinbar Sekundäre, Abseitige und im Versuch, Verbindungen herzustellen, wo vorher kaum welche sichtbar waren.

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How do you get from Alexandria to Finland?
For the project ENCYCLOPEDIALEXANDRINA which dealt with the legendary library of Alexandria in Egypt, Albert Coers was awarded in 2009 with a grant by the city of Munich. Now the outcomes will be shown for the first time in Munich, in the Weltraum [outer space], as a collage of photocopies of images and texts, anew combined and developed further. The material has been enlarged throughout travels to Alexandria/Virginia and Alessandria/Italy and by researches on the names “Posen” (exhibition in Naprzeciw-Gallery, Posen/Poznan, 2014) and “Finland” (exhibition Finnland-Institut Berlin, 2014).

The floor plan of Weltraum with two separate adjacent rooms is ideal for presenting different projects. Yet, both of them are dealing with the theme of space: In the first room, open towards the street by its shop windows, there is to see a collage on images and texts, revolving round of the meaning of places, names, words, collected in libraries different by nation and language. In the other room, that has no windows, there is on display the book Inside the Box, an exhibition curated by Coers, which took place in lockers of museums.

Inside the Box – Katalog

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Sooeben erschienen:

Albert Coers (Hg.): Inside the Box, Revolver Publishing Berlin 2014, 80 Seiten, 63 Abb., 13 x 19 cm, Broschur fadengeheftet, Deutsch/Englisch. Text Albert Coers, Übers. Oliver Walker

Erscheint anlässlich der Ausstellung Lenbachhaus, Kunstbau, Ägyptisches Museum, Alte Pinakothek München, 15.9. – 29.9.2013. Teilnehmer: Stefan Alber, Albert Coers, Peter Dobroschke, Andreas Feist, Stefano Giuriati, Karen Irmer, Jadranka Kosorcic, Carolina Kreusch, Tanja Kriete, Alfred Kurz, Oh-Seok Kwon, Peggy Meinfelder, Gregor Passens, Michaela Rotsch, Veronika Veit, Katharina Weishäupl, Stefan Wischnewski, Carolina Wolf.
ISBN 978-3-95763-027-8

Mehr bei Revolver Publishing und Vice Versa Distribution

Recently published:

Albert Coers (Ed.): Inside the Box, Revolver Publishing Berlin 2014. 80 pages, 63 ill., 13 x 19 cm, softcover stitchbound, German/English. Text by Albert Coers, Transl. Oliver Walker

Published on occasion of the exhibition at Lenbachhaus, Kunstbau, Ägyptisches Museum, Alte Pinakothek Munich, 15.9. – 29.9.2013. Participants: Stefan Alber, Albert Coers, Peter Dobroschke, Andreas Feist, Stefano Giuriati, Karen Irmer, Jadranka Kosorcic, Carolina Kreusch, Tanja Kriete, Alfred Kurz, Oh-Seok Kwon, Peggy Meinfelder, Gregor Passens, Michaela Rotsch, Veronika Veit, Katharina Weishäupl, Stefan Wischnewski, Carolina Wolf. 

More at Revolver Publishing and Vice Versa Distribution

Mit freundlicher Unterstützung von friendly supported by

Kulturreferat der Landeshauptstadt München, Förderkreis Kunstareal, Rischart

Show me (your Idols), Kreuzberg Pavillon, Berlin

Albert Coers  Brad Downey Tom Esam  Frederik Foert  Sven Ole Frahm  Jay Gard  Klara Hobza  Folke Köbberling Tomaz Kramberger  Daniel Man  Zoe Claire Miller  Julia Münstermann  Tomáš Svoboda  Stefanie Trojan  Anke Voelk  Yarisal & Kublitz
Open : Sat. 08.11.2014 / 20.00h-01.00h / 8pm-01am
Duration : 08.11.2014

Show me (your Idols) ist eine experimentelle Auseinandersetzung mit referentiellen Systemen als Teil der Kunst. Was entsteht, wenn künstlerische Arbeit nicht mehr als diffuse kreative Eingebung sondern als ein Netz aus unterschiedlichen Verweisen betrachtet wird und unter Berufung auf verschiedene Quellen einen poetischen Sinn enthält?

Anstelle eines eigenen Kunstwerkes wählten die KünstlerInnen drei Bücher anderer KünstlerInnen aus, die er oder sie schätzen.

Von Albert Coers ausgewählt wurden:
Thomas Demand: Tunnel, [Frankfurt a.M.] 1998
Mark Dion (Hg.): Die Geöffnete Raritäten- und Naturalien-Kammer, Köln: Salon Verlag 2002
Marcel Duchamp, Respirateur, Ausst. Katalog Museum Schwerin, Osterfildern: Cantz 1995

Show me (your idols) is an experimental approach towards referential systems in art. If a referential system is a net of determining intents, does this also include an excessive poetic sense? How does a scientific approach relate to the practice of art?

Instead of an own work each invited artist selected three books of an other artist, she or he appreciates. 

The selection of Albert Coers:
Thomas Demand: Tunnel, [Frankfurt] 1998

Mark Dion (Ed.): Die Geöffnete Raritäten- und Naturalien-Kammer, Cologne: Salon Verlag 2002
Marcel Duchamp, Respirateur, exhib. catalog Museum Schwerin, Osterfildern: Cantz 1995

Kreuzberg Pavillon
Naunynstrasse 53
10999 Berlin

Posen, NAPRZECIW Gallery, Poznan

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12./13.10.2014, 12-16 h, NAPRZECIW Galerie Poznan

Der Titel „Posen“ spielt mit der zufälligen Analogie zwischen dem (deutschen) Namen der Stadt und dem Wort „Pose“, „(künstliche) Haltung“, das auf lateinisch ponere „setzen, stellen“ zurückgeht. Dies lässt sich beziehen auch auf den Ausstellungsort, einen Ort der Kunstausbildung, in dem Haltungen in mehrfacher Hinsicht eine wichtige Rolle spielen, siehe „Posen“ beim Aktzeichnen, das Finden einer eigenen „Position“, das bewusste Setzen, Stellen als künstlerische Praktik. Ähnlich dem Ansatz, den Albert Coers in seinem Projekt ENCYCLOPEDIALEXANDRINA (2008/09) verfolgte, entsteht aus Fotokopien aus Bibliotheken in Poznan eine assoziative Collage aus Texten in verschiedenen Sprachen und aus Bildern, die Bedeutung von Namen und Worten erforscht und lustvoll Zusammenhänge konstruiert.

Die Ausstellung wird unterstützt von der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit.

„What’s in a name? That which we call a rose / by any other name would smell as sweet“ claims Juliet. But our world and our memory is shaped by names and words. Point of departure for Albert Coers is the incidental Name of Poznan, “Posen” in German that evokes “pose”, “to place” but also “to assume an attitude”. This can be connected to the place of the exhibition, within the Art Academy, where positions and attitudes play in many ways a central role. Similar to the approach in his project ENCYCLOPEDIALEXANDRINA (2008/09), Albert Coers creates from photocopies made in libraries in Poznan a collage of texts in various languages and images that explore the meaning of names and words, constructing with relish connections.

The project is supportet by the Foundation for German-Polish Cooperation.

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Bilder zwischen den Zeilen, Salon Dahlmann, Berlin

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Eröffnung: 5. September 2014, 18-21 Uhr

Kjersti G. Andvig (NOR), Matti Braun (D/FIN), Van Brummelen & De Haan (NL), Albert Coers (D), Laura Horelli (FIN), Kalle Lampela (FIN), Lars Laumann (NOR), Rosa Liksom (FIN), Dennis Loesch (D), Kirsi Mikkola (FIN), Ritta Nelimarkka (FIN), Janne Räisänen (FIN), Jarkko Räsänen (FIN), Benja Sachau (D), Elsa Salonen (FIN), kuratiert von Eemil Karila

Salon Dahlmann, Marburger Straße 3, 10789 Berlin-Charlottenburg
Tel.: +49 30 21 90 98 50, info@salon-dahlmann.de
Öffnungszeiten: Samstags 11-16 Uhr und nach Vereinbarung

Die Ausstellung findet in Kooperation mit dem Finnland-Institut in Deutschland statt.

Themen beider Ausstellungen sind die Beziehungen zwischen Bild und Wort sowie zwischen bildender Kunst und Literatur.

The exhibition takes place in co-operation with the Finnish Institute in Germany.

The exhibition “Pictures Between the Lines” focuses on the relationship between image and text in art and society.

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AVANZI, Artothek München

Artothek & Bildersaal
Kunstverleih und Ausstellungsraum
Rosental 16, 80331 München

Eröffnung: Donnerstag 10.7. 2014 19 h
Dauer der Ausstellung: 11.7.2014 – 23.8.2014
Führungen: So, 20.7. /27.7. jeweils 15.30
Finissage: 22.8.2014, 19.00 (in Zusammenarbeit mit Angela Stauber)
Tel. (089) 23 26 96 35
artothek.kulturreferat@muenchen.de

Geöffnet: Mittwoch bis Freitag 14 – 18, Do. 14 – 19.30, Sa. 9 – 13

Alltägliche Gegenstände, die keine Gebrauchsfunktion mehr haben, entfalten in der künstlerischen Auswahl und Verarbeitung von Albert Coers ein neues Eigenleben, etwa Restexemplare von Büchern, Etiketten von Nachsendeaufträgen, beschriftete Fußabstreifer. Der italienische Titel „AVANZI“ spielt mit der doppelten Bedeutung von „avanzare“, was sowohl „übrigbleiben“ heißt, aber auch „vorwärtskommen“. Für die Artothek sind mehrere raumbezogene Installationen entwickelt.

Albert Coers: Scaletta, 2014. Exemplare des Künstlerbuchs Albert Coers: Müde Bücher, Holzleiter

Biblioteca botanica – fantasmini, 2006-14, Stellvertreterkarten von ausgeliehenen Büchern mit Bezug über Autor oder Titel zur Botanik; Scaletta, 2014,  Exemplare des Künstlerbuchs Müde Bücher, Holzleiter

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Scaletta; ORO, Restexemplare von Gesangbüchern

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Copertine (tende), 2014

Custodie (tende), 2014, Schutzumschläge, Kunstoff, Nähgarn

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Tappeto, 2014, Fundstück, Fußabstreifer, beschriftet, 80 x 40 x 1,5 cm

Copertine, 2014, Fundstücke

Copertine 1, 2014, Fundstücke, je 16 x 10,8 x 3 cm

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Copertine 2, 2014

Serie Copertine, 2014,  OFFICIAL BUSINESS – Inoltra, 2010-14, Nachsende-Etiketten von an den Künstler umgeleiteter Post

Serie Copertine, 2014 (links), OFFICIAL BUSINESS – Inoltra, 2010-14, Nachsende-Etiketten von an den Künstler umgeleiteter Post (Mitte)

OFFICIAL BUSINESS – Inoltra, 2010-14

OFFICIAL BUSINESS – Inoltra, 2010-14

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Im Schaufenster sind Vorhänge aus leuchtend rotem Kunststoff zu sehen (Tende), genäht aus Schutzumschlägen von 2013/14 durch eine Neuauflage ersetzten Gesangbüchern. Diese wurden entsorgt, geblieben sind die Hüllen, die Spuren jahrzehntelangen Gebrauchs aufweisen. ORO im Südfenster nimmt tatsächlich vorhandene Restexemplare desselben Buchtyps auf. Sie sind mit ihrem Goldschnitt zum Betrachter gerichtet und bilden ein Relief, in dem das Ausgangsmaterial kaum mehr zu erkennen ist. In Scaletta sind in Kombination mit einer Leiter Restbestände des Künstlerbuchs von Albert Coers Müde Bücher verarbeitet. Es enthält Fotos von Büchern, die sich durch Belastung verformt haben. Ein Teil der Auflage wurde mit Hinblick auf eine installative Verwendung mit einem neutral-monochromen Cover gedruckt. Die Bücher sind im Lieferzustand mit Folie belassen und kontrastieren mit der Materialität der Holzleiter. Die dreiteilige Installation Biblioteca continuata transformiert Exemplare des Buchs in minimalistische, spiegelartige Objekte, die sich selbst leicht biegen.

Für Biblioteca Botanica – fantasmini wurden Bücher mit konkretem oder assoziativem Bezug zum Thema ‚Botanik’ aus Büchereien ausgeliehen und im Regal durch Karten gekennzeichnet. Nach Rückgabe der Bücher blieben die Karten als Katalog der temporären Bibliothek übrig, der, alphabetisch nach Autorenname geordnet, als Wandinstallation ein Bild ergibt. Mit Tapetto bildet ein Fußabstreifer einen starken Kontrast zu den benachbarten Arbeiten. Es handelt sich um ein Fundstück aus dem Elternhaus des Künstlers, das Reste von Buchstaben erkennen lässt, die man assoziativ ergänzen kann. Die Struktur des abblätternden Schaumstoffbelags erinnert an eine Landschaft.
Im Nebenraum setzen sich die Arbeiten mit Fundstücken fort: Bücher mit von Benutzern abgerissenen, überklebten Einbänden, die ihrerseits autonome Formen und Bilder ergeben, Nachsende-Etiketten von an den Künstler umgeleiteter Post, Benachrichtigungen über angebliche Gewinne. Die Etiketten bekommen durch das Aufrollen etwas Plastisch-Organisches. Ein von einer Bibliothek aussortiertes Selbstoptimierungsbuch aus den 1960er Jahren mit dem Titel Du kannst mehr als du denkst bildet am Durchgang zwischen den Räumen der Artothek einen Schlusspunkt. Erst beim Blick auf den Buchrücken erkennt man den Autornamen, der mit dem Vornamen des Künstlers zusammenfällt.

696 (Bevor des Tages Licht …), Kurt – Kurt, Berlin

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Kurt – Kurt
Kunst und Kontext im Stadtlabor Berlin-Moabit

präsentiert die Reihe Transitional Moabit, Ausstellung 3:

Albert Coers:  696 (Bevor des Tages Licht vergeht)

Eröffnung Donnerstag, 12.06.2014 um 19 Uhr
Ausstellung 12.06. – 05.07.2014
Öffnungszeiten Do – Sa, 16 – 19 Uhr
und nach Vereinbarung
Artist Talk und Finissage Samstag, 05.07.2014 um 17 Uhr

Kurt-Kurt Projektzentrale
Ein Projekt von Simone Zaugg und Pfelder im Geburtshaus von Kurt Tucholsky, Lübecker Str. 13, 10559 Berlin
info@kurt-kurt.de
www.kurt-kurt.de

In Zusammenarbeit mit KunstBüroBerlin und Kunsthalle Göppingen

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Revolution, Kunstverein Tiergarten Berlin

Rivoluzione piana, 2014, Detail
Mit Arbeiten von:
Nora Al-Badri/Jan Nikolai Nelles, Gleb Bas, Antonia Bisig, Albert Coers, Mo Frank-Auth, Lukas Heibges, Carolina Kecskemethy, Inge Mahn, Christoph Medicus, Kea Regina Pantel, Stor Dubiné, Pfelder, Burkhard Oelmann, Thomas Scheffer/Karina Lejeune, Karen Scheper, Helen Schmidt, Thomas Schmitt, Catrin Wechler, Veronika Witte, Anette Wörner, Simone Zaugg
Eröffnung: Freitag, 23. Mai, 18 Uhr
Kunstverein Tiergarten | Galerie Nord | Turmstraße 75 | 10551 Berlin | 030/ 9018-33453 | http://www.kunstverein-tiergarten.de
Sonderöffnungszeiten zu Ortstermin: Sa 24./So 25.05., 13-20 Uhr
danach: 27.05.-14.06., Di-Sa 13-19 Uhr

Multiple Galleria 44, Genua

2014-Multiple-BlätterDSC089Albert Coers ist der Gewinner eines Wettbewerbs für die Anfertigung eines Multiples: Für Mitglieder des Kunstvereins Galleria 44, Genua fertigte er Graphiken an, Frottagen (Abriebe) mit einer Auflage 50 Stück im Format 16 x 24 cm. Jedes Blatt variiert leicht und hat somit den Charakter einer Originalgraphik. Das Motiv ist von einem Bergsteigerbuch abgeleitet und läßt sich auf die Herausforderung beziehen, vor die ein Verein zur Förderung zeitgenössischer Kunst gestellt ist, ähnlich wie eine Gruppe in den Bergen.

Albert Coers is the winner of a competition for a multiple: for members of the association of friends of Galleria 44, Genoa, he produced graphics, rubbings in an edition of 50, 16 x 24 cm. Each sheet is different and therefore an original graphic. The motive is taken from a book of mountaineering and refers to the challenges and efforts of an association, similar to a group of climbers in the mountains.

Gastvortrag FU Berlin, 13.2.2014

„Biblioteca privata – Biblioteca collettiva.
Buchinstallationen 2004–2013“

Gastvortrag von Albert Coers am Peter Szondi-Institut für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft der Freien Universität Berlin

Guest Lecture by Albert Coers at Peter Szondi-Institute of Comparative Literature at FU Berlin

Donnerstag, 13.2.2014, 12 h c.t., Raum L 116, Seminarzentrum/Silberlaube, Habelschwerdter Allee 45

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