Die Notizen von der Miss Read Ende Juli 2026 sind jetzt schon einige Wochen alt, an der Situation hat sich aber nichts Grundlegendes geändert. Hitzewellen in Frankreich, Waldbrände etc haben den Eindruck einer Klimakrise eher noch verstärkt.
Installation, Reisemagazin Merian, beschriftet vom Vater von A. Coers, 128 Ex., 27 x 19 cm WOrte — Albert Coers, Flavio Cury, Günter Nosch, Galerie Markt Bruckmühl, 2026
Besuche Veronica Radulovic in ihrem Atelier im Prenzlauerberg. Sie berichtet mir vom Tode Timm Ulrichs gestern, am 29.4. „Was!“ entfährt es mir überrascht. Hätte ihn gerne einmal in seinem Berliner Atelier besucht. Seinen Arbeiten und ihm selbst bin ich wiederholt begegnet. Und war immer wieder überrascht von Ideenreichtum, (Sprach)Witz, Konsequenz und Einsatz für sein Werk.
Bruno’s Teapot, 2025 8 x 10 inch / 20 x 25 cm Digital Print on Hahnemühle Photo Rag part of the Water Damage Print Sale in support of einBuch.haus
Albert Coers stieß in einer Bibliothek auf ein 1985 in Ostberlin erschienenes Wörterbuch der Gebärdensprache Gehörloser. Die Präsenz der Darsteller und die Umsetzung von so komplexen Begriffen wie Nationen in piktogrammartige Zeichen übten einen starken Reiz aus. Aus diesem Buch wählte Albert Coers die Wörter für Länder aus und fügte sie unter Beibehaltung der alphabetischen Reihenfolge zu einem Künstlerbuch zusammen. Begleitet wird es durch einen Text von Albert Coers zur Recherche und zu den Wörtern und deren möglichen Etymologien, auf Deutsch und Englisch. 2024 ist die 3. Auflage erschienen, erweitert auf 52 Seiten, ergänzt durch die Bildwörter der Kontinente, Afrika, Europa, Asien.
14,8 x 10,5 cm, 52 Seiten, Auflage 200, Texte Englisch und Deutsch, Übersetzung: Oliver Walker; Drahtheftung So-viele.de, Heft 44–3, icon Verlag Hubert Kretschmer ISBN 978–3‑928804–52‑3
basiert auf: Lehr- und Übungsbuch der Gebärden Gehörloser, hrsg. von Gehörlosen- und Schwerhörigen-Verband der DDR, VEB Verlag Volk und Gesundheit, Berlin, 1985
1. Auflage 2016, 36 Seiten, Auflage 500 erschienen anläßlich von super urban village, 10 Kunstprojekte im öffentlichen Raum zum Thema Flucht und Identität, 3.–19. Juni 2016, im Rahmen des Kunstfestivals Ortstermin 2016, Kunstverein Tiergarten, Berlin, kuratiert von Christian Hamm
2. Auflage 2016, 48 Seiten, Auflage 200, erschienen anlässlich der Ausstellung The Order Of Things Albert Coers, Mia Goyette, Christine Lemke, 05.11.–17.12.2016, Galerie Soy Capitán, Berlin-Kreuzberg
Country Symbols
In a public library, Albert Coers found a manual for teaching sign language, published in 1985 in East Berlin. He was smitten by the presence of the persons that featured in the pictures and the translation of complex concepts like nations in pictogram-like words. From this book, he selected the words for countrys and nation, keeping the alphabetical order, and arranged them for an artist book. The book is accompaigned by a text about the research, the words and their possible etmologies. In 2024, the 3rd edition came out, enlarged by the image-words for continents, Africa, Europe, Asia.
14.8 x 10.5 cm, 52 pages, edition of 200, Texts in English and German, translation: Oliver Walker; wire binding So-viele.de, issue 44–3, icon Verlag Hubert Kretschmer, Munich 2024 ISBN 978–3‑928804–52‑3 based on: Textbook and exercise book for the sign language of the deaf, published by the Association of the Deaf and Hard of Hearing of the GDR, VEB Verlag Volk und Gesundheit, Berlin, 1985
1st edition 2016, 36 pages, edition of 500 published on the occasion of super urban village, 10 art projects in public spaces on the topic of flight and identity, 3rd — 19th. June 2016, as part of the art festival Ortstermin 2016, Kunstverein Tiergarten, Berlin, curated by Christian Hamm
2nd edition 2016, 48 pages, edition of 200, published on the occasion of the exhibition The Order Of Things Albert Coers, Mia Goyette, Christine Lemke, 05.11.–17.12.2016, Galerie Soy Capitán, Berlin-Kreuzberg
Mit der Literatur- und Medienwissenschaftlerin Annette Gilbert habe ich im April 2022 ein Gespräch über das Buch “Books to Do” geführt, wo es auch abgedruckt ist. Der erste Teil des Gesprächs ist hier nachzulesen: In April 2022, I had an conversation with Annette Gilbert about my book “Books to do”. (English version here)
Albert Coers: Curitiba 1 (cores), 2019/21, C‑Print, Aludibond, Acrylglas, 60 x 40 cmAlbert Coers: Curitiba 2 (contro), 2019/21, C‑Print, Aludibond, Acrylglas, 60 x 40 cmAlbert Coers: Curitiba 3 , 2019/21, C‑Print, Aludibond, Acrylglas, 60 x 40 cm
Die Arbeit basiert auf Fotos, die im Herbst 2019 von einem Schaukasten in Curitiba/Brasilien entstanden, während der Recherche für ein Projekt für Kunst im öffentlichen Raum. Klebebuchstaben haben sich gelöst, sind teils heruntergefallen, hängen schief. Aber so ergeben sich neue Wörter/Bedeutungen.
The work is based on photos taken in the fall of 2019 of a showcase in Curitiba/Brazil, during research for a project for art in public space. Adhesive letters have come loose, have partly fallen off, hang crooked. But this is how new words and meanings emerge.
In the Video “Books Unboxed” Albert Coers talks about his artist books and shows examples from 2008 ‑2021, on occasion of Fanzineist Vienna Art Book & Zine Fair Online Edition. Premier screening 2nd August on Fanzineist Vienna Instagram Account (live) at 20:30
Am 21. 3.2021 gab es auf Bayern 2 im Kulturjournal das Radiofeature „Schöner Schilderwald. Der Künstler Albert Coers und sein Münchner Denkmal für die Familie Mann“ von Astrid Mayerle. Hier der link zum Nachhören.
2020 fand Albert Coers ein 30 Jahre altes Vokabelheft aus seinem Englischunterricht wieder. Es erschien so interessant, dass er es fotografierte und jetzt als Künstlerbuch vorlegt. „Albert Coers: Englisch-Wörter. 1990/2020“ weiterlesen
Straßen Namen Zeichen I, (Stachus), 2018, Foto von Installation, 20 x 30 cm; Stachus (DSC02021), 2020, 200 x 300 cm, Installationsansicht SanDepot Aichach
Mit Albert Coers: Gasteig-Encounters erscheint ein Künstlerheft zu JAJA NEINNEIN VIELLEICHT, 15. RischArt_Projekt, im Gasteig München. Coers kombiniert in der Publikation Fotos der postmodernen Architektur des Kulturzentrums mit Bildern aus einem Wörterbuch der Gebärdensprache, erschienen in Ostberlin 1985, zeitgleich zur Eröffnung des Gasteig.
Albert Coers entwickelt in Zusammenarbeit mit dem Graphikbüro Suolocco eine Publikation zum Projekt Straßen Namen Zeichen. der Übersetzung von Straßennamen Münchens in Bildwörter der Gebärdensprache.
Eröffnung Freitag, 1. Dezember 2017, 20 Uhr 1. Dezember – 6. Januar 2017 Do – So 15 – 18 Uhr
Neue Galerie Landshut Verein für aktuelle Kunst e.V. im Gotischen Stadel auf der Mühleninsel Badstr. 4, 84028 Landshut 0871–6877046 www.ngla.de
Auflagenkunst aus dem Portfolio der Zweigstelle Berlin.
Für die Publikation zur Ausstellung Faktor X — das Chromosom der Kunst entstand 2017 ein Essay, der die legendäre Filmfigur King Kong, ihre Adaptionen in der Austellung und das Haus der Kunst in Beziehung setzt und dabei auf das Thema von Weiblichkeit/Männlichkeit eingeht, das in der Ausstellung verhandelt wird.
Eine Ausstellung in Berlin lebender Künstler in Zug. Wobei viele der„Berliner“ aus der Schweiz, aus Zug selbst stammen. Und andere von woandersher, z.B. wie ich aus Süddeutschland. Also eine Ausstellung, wo verschiedene Identitäten schon von den Teilnehmern mitgebracht werden, der Ortsbezug aber eine Rolle spielt. In einer Stadt, die Reisetätigkeit bereits in ihrem Namen beinhaltet. Was läge näher, als mit dem entsprechenden Verkehrsmittel anzureisen? Das Spiel mit Identitäten und Namen gab dann auch den Ausschlag für die Wahl des Bildmaterials, zusammen mit dem Ausstellungstitel „Secret Garden“ und dem Ort, einem Gartenhaus und –grundstück, am Rande von Zug.
Es erschien naheliegend, mit Bildern aus einem 1985 eben in Berlin (Ost) erschienen Wörterbuch der Gebärdensprache Gehörloser zu arbeiten. Darstellung von Länderidentitäten hatte ich 2016 in Berlin-Moabit im öffentlichen Raum und in der Galerie Soy Capitán gezeigt.
Secret Garden bot Gelegenheit, das Bildmaterial neu zu durchforsten, Zusammenhänge herzustellen, die zunächst kryptischen, reproduzierten Bilder der Gebärdensprache mit der Gegenwart des Gartens und der Stadt zu konfrontieren, sie in ihrer Anordnung nach dem ABC, die der Systematik des Wörterbuches folgt, als eine Art zeichenhafte Wegstrecke hin zum „realen“ Garten am Lüssiweg zu platzieren.
Das Bildmaterial schien auch geeignet, da ein implizites Thema der Ausstellung ja die Überwindung von Grenzen/Barrieren ist: Berlin und Zug liegen zwar im deutschen Sprachraum, aber weit entfernt in unterschiedlichen Ländern, sind auch hinsichtlich Größe, Geschichte, sozialer und ökonomischer Struktur, Bevölkerung, Sprache sehr verschieden. Generell wird von Kunst und Bildern ja gerne erwartet, dass sie Grenzen überwinden. Da schien es interessant, eine Bildersprache zu wählen, die einerseits genau die Überwindung von (sprachlichen) Grenzen verheißt und ermöglicht, andererseits aber auch Grenzen von Kommunikation aufzeigt und damit die Erwartung ein Stück weit unterläuft, durchaus im Sinn des nicht Eindeutigen, allgemein Verständlichen, sondern des Abgegrenzt-Partikularen, das ja in „Secret“ (abgeschieden, geheimnisvoll) steckt. Denn die Gebärdensprache stellt man sich, da es sich ja um eine visuelle Sprache handelt, als genuin international und überall verständlich vor, als eine Art Esperanto, so, wie man sich eben in einem fremden Land, „mit Händen und Füßen“ verständigt. Aber wenn es auch eine internationale Gebärdensprache gibt und Angehörige verschiedener Nationen sich relativ schnell verständigen können, so ist dieser Code doch national und regional sehr ausdifferenziert: Es gibt wie bei gesprochenen Sprachen Dialekte, so etwa eine nord- und eine süddeutsche Variante, und auch kommunale Ausprägungen. Dass ein Berliner und ein Zuger sich problemlos verständigen könnten, ist also unwahrscheinlich. Auch verändert sich die Sprache laufend, je nach sozialer Übereinkunft, wie man etwa am Beispiel ‚Frau’ sehen kann: Da gibt es die Variante mit Andeutung eines Busens, die von den meisten Sprechern als zu offensichtlich auf körperliche Geschlechtsmerkmale bezogen nicht mehr verwendet wird, dann das Greifen zum Ohrläppchen, um Weiblichkeit durch Tragen von Ohrringen auszudrücken, worin sich natürlich auch Stereotype verbergen, schließlich eine noch neutralere Gebärde, ein Wischen mit dem Daumen über die Wange, die bei Sprechern in Süddeutschland die meistgebräuchliche scheint.
Das Bildmaterial des über 30 Jahre alten Lehrbuchs aus Ostberlin gefiel mir gerade wegen seines Kontrastes zur Bildsprache der Gegenwart und seiner ikonischen Qualitäten: Die Darsteller scheinen durch die Wiedergabe in körnigem, oft kontrastreichen Schwarz-Weiß, nach Kleidung und Frisur tatsächlich aus einer ganz anderen, weit zurückliegenden Zeit zu stammen, entfalten aber erstaunliche Präsenz in den knappen, häufig symmetrischen Bildausschnitten, mit ihren Blicken und konzentriert-zeichenhaften Gebärden, nicht zuletzt durch die Einfügung von Bewegungspfeilen, die sie in die Nähe von Piktogrammen und Verkehrszeichen rücken.
Interessant ist dabei, wie Begriffe aus der Botanik visualisiert werden: Manchmal ist es die Andeutung der Form und Größe, häufig jedoch eine Handlung, die mit und an der Pflanze vollzogen wird, etwa durch den Akt des Essens, die Kirsche durch den des Ans-Ohr-Hängens, als Schmuck.
Die Gebärden sind prägnant, doch beim Blättern im Buch fielen einige ähnliche oder gar identische Gebärden auf, die jenseits des Gartenthemas in ganz andere Bereiche führten. Ähnlich wie in einem Projekt mit botanischen Buchtiteln bzw. Autornamen (Biblioteca Botanica, 2006, mit Namen wie Klee, Kiefer, Green) trat dann die Suche nach solchen disparaten, jedoch durch Analogien verbundenen bzw. verbindbaren Begriffen in den Vordergrund.
Albert Coers: “Beere”, “Malta”, 2017 Installationsansicht Secret Garden, Zug
‚Beere’ und ‚Malta’ sind beides kleine Entitäten; ‚Kohl’ und ‚Welt’ runde Körper, die durch eine Kreisbewegung dargestellt werden, die Schmuck andeutende Gebärde von ‚Kirsche‘ hat Verwandtschaft mit dem Zeichen für ‚Frau‘; pflanzenhaft, von Innen heraus entfaltet sich ‚Kunst‘. Vor allem wenn ein zusätzlicher Kanal, hier die Bewegung der Lippen, fehlt, ist der Kontext, in dem ein Bild/Zeichen verwendet wird, für seine Bedeutung und Lesbarkeit ausschlaggebend.
Diese Doppel- oder besser Mehrdeutigkeit der Zeichen ist dabei kein Merkmal der Gebärdensprache: Im Hebräischen existieren, wenn auf Vokalzeichen verzichtet wird, eine Fülle gleicher Wortbilder, da nur Konsonanten geschrieben werden, im Chinesischen ergeben dieselben Silbenfolgen, mit unterschiedlicher Tonhöhe und Betonung gelesen, ganz andere Bedeutungen. Genauso gibt es im Deutschen Wörter gleicher Schreibung, aber unterschiedlicher Phonetik und damit Bedeutung (‚sie rasten’ – sie rasten’), aber auch Wörter, die bei gleicher Aussprache ein ganzes Bündel von Bedeutungen mit sich bringen. Ein klassisches Beispiel ist der Name der Stadt selbst, in der das Projekt stattfindet, Zug (der sich ja auch auf den Kanton beziehen lässt). Immerhin 16 verschiedene Bedeutungen zählt das Duden-Wörterbuch auf. Bei solchen Begriffen (erinnert man sich an das Spiel „Teekessel“?) wie ‚Zug‘ oder „Hahn“, ist die Polysemie oft auf bildhaft-metaphorische Sprechweise zurückzuführen: bei ‚Zug‘ ist das gemeinsame Moment das der Bewegung, des Ziehens (auch der Fischzug, von dem die Stadt ihren Namen hat), und der (Wasser)hahn steht mit dem gleichnamigen Tier in formassoziativer Beziehung und wurde deshalb nach ihm bezeichnet. Übrigens: Im Lehrbuch der Gebärdensprache findet sich kein Bildzeichen für ‚Zug’. Wahrscheinlich, weil das Wort so mehrdeutig ist.
Garden image, image garden
For an exhibition of Berlin artists in Zug, it was a logical step to work with images from a sign language dictionary published in 1985, also from (East) Berlin. I had shown depictions of countries’ names in public space in Moabit, Berlin and in the gallery Soy Capitán, in 2016.
Secret Garden offers an opportunity to reappraise the material and to create connections that confront the (at times cryptic) reproduced images of the sign language with the garden and the city today. Observing their hairstyles, the style of photography and the images, the protagonists appear to come from a quite different, far away, time, but they produce a remarkable presence with their gazes and concentrated, emblematic, signing.
Botanical concepts are visualized by demonstrations of form and size, but also of culturally determined actions performed with and on plants, such as the act of eating (the apple), preparation (carrots and salad) and of a playful use for other than that of food (cherries as earrings).
Although the gestures are clear, while looking through the book it was noticeable that some similar or even identical signs would re-appear, going beyond the botany to quite different categories. In a similar way as the project Biblioteca Botanica, 2006, which featured botanical book titles and names of authors such as ‘Klee,’ ‘Kiefer’ and ‘Green’ (translators note — the German botanical terms match the artists’ names), here a search was made for equally disparate terms which for which analogue links could be made. A ‘berry’ and ‘Malta’ are both small entities; a ‘cabbage’ and the ‘world’ are round bodies represented by a circular movement, and the jewelry-like sign for ‘cherry’ relates to the sign for ‘woman’; plant-like, ‘art’ unfolds from within. When an additional channel is missing, such as the movement of the lips here, the context in which an image is applied is particularly decisive for its meaning and legibility. For example, the sign featuring a rectangle described with both hands can mean – among other things – ‘picture’.
This ambiguity of the signs however is not a characteristic exclusive to sign language. In Hebrew, if there are no vowels, there is a wealth possible meanings for individual words, since only consonants are written, while in Chinese the same sequence of syllables, with different pitch and emphasis, can have a number of completely different meanings. A classic example in German is this city itself, in which the project takes place, Zug. The Duden dictionary has 16 different meanings (translators note: the Duden dictionary is the official reference for the German language). In words such as Zug (translators note: both the name of the host city, and the word for train, among others) and Hahn, (translators note: the German word for both rooster and tap) the polysemy is due to pictorial-metaphoric forms of speech. In Zug the common moment is in the movement, in draughting (see also the Fischzug (‘fish-draught’) from which the lakeside town takes its name), and the (Wasser)hahn (‘tap’, or ‘water-rooster’), which has an associative relationship with the animal of the same name, which is why it has been named after it. Incidentally, there is no sign for Zug in the textbook of sign language — probably because the word is so ambiguous.
(published in Gartenbilder-Bildergarten, 2017, translation by Oliver Walker)
mit Beiträgen von
Alexander Becker, Klaus vom Bruch, Albert Coers, Christian Dobmeier, Alexis Dworsky, Florian Ecker, Jan Erbelding, Res Ingold, Lou Jaworski, Kathrin Kinseher, Katharina Knaus, Peter Kogler, Otto Künzli, Christian und René Landspersky, Anuk Miladinovic, Yoshiyuki Miura, Genua Scharmberg, Martin Schmidl, Franziska Seitz, Rudolf Seitz, Angela Stiegler, Clea Stracke und Verena Seibt, Wolfgang Ullrich, Kerstin Ullsperger, Matthias Wähner, Bruno Wank, Franz Wanner, Andreas von Weizsäcker, Ben Willikens
Beitrag: Fotos aus der Serie “Posto Scaduto”, 2002
Überreicht beim Vortrag von Walter Grasskamp “Versuch über den Abschied”, 21.10.16, 18:00 Uhr, Akademie der Bildenden Künste München.
Albert Coers, Arnold Dreyblatt, Samantha Font-Sala, Frenzy Höhne, Philipp Koch, Sophia Pompéry, Katja Pudor, Arne Rautenberg, Korvin Reich, Cia Rinne, Tobias Roth und Herbert Eugen Wiegand.
Auf Einladung der Galerie Manière Noire.
Literaturwerkstatt berlin celebrates its 25 years of precious activity. On 17th of September at Kulturbrauerei Berlin, among other invitees, is Manière Noire and artists connected with the gallery, who, on site and performatively will bring together art and language.
Eröffnung: Sa, 24.9.2016, 16 Uhr, Haus der Kunst, Auditorium
Begrüßung: Albert Coers, Patricija Gilyte
Grußwort: Staatssekretär Georg Eisenreich, MdL
Einführung: Albert Coers
Performance von Nikolai Vogel
Anläßlich der Ausstellung superurbanvillage, organisiert vom Kunstverein Tiergarten Berlin, zum Thema “Flucht und Identität”, zeigt Albert Coers im öffentlichen Raum Plakate mit Gebärden. Sie sind entnommen einem 1985 in Ostberlin publizierten Lehr- und Übungsbuch der Gebärdensprache und analog zur Systematik eines Wörterbuchs nach dem ABC angeordnet. Die Bilder thematisieren Sprache als Kommunikationsmittel, aber auch als Darstellung von Identität in einem Umfeld, in dem der Anteil von Menschen mit nichtdeutscher Muttersprache hoch ist. Auf Zeichen, auf Bilder als Alternative zur Lautsprache wird zurückgegriffen.
Die Auswahl fokussiert auf die Frage: Wie fasst man in einer Gebärde der Hände die Beschreibung einer Nation, eines Landes oder einer geographischen Region zusammen? Wie sind die Zeichen durch ihren Entstehungskontext geprägt?
The exhibition superurbanvillage, organized by Kunstverein Tiergarten, evolves around the theme of migration and identity. Albert Coers contributes posters with gestures of German sign language, designating countries, on display in the public space at Ottopark near Turmstraße/Moabit. They are taken from a dictionary of sign language, published 1985 in East-Berlin. How does one capture in one gesture the description of a nation, a country, a continent? What can we read in them and what do they tell about the speakers? How are the signs shaped by their origin and historical background?
Ansprache zur Eröffnung von Bertrand Knobel, Rektor Gymnasium Muristalden, Bern:
„Schweizer Weltatlas“. Welch seltsames Wortgebilde! – In einem Weltatlas ist die ganze Welt in nuce wiedergegeben. Was hat das mit der Schweiz zu tun? Warum „Schweizer Weltatlas“ und nicht einfach nur „Weltatlas“? Sind es Bilder der Welt für die Schweiz? Oder geht es um das Bild, welches die Schweiz sich von der Welt macht? Und wenn ja, von welcher Schweiz genau? – Atlanten, als Bild-Welt, widerspiegeln ja immer auch ein Weltbild.
„Schweizer Weltatlas“. Die Schweiz als Nabel der Welt? Schweiz ist überall. Der kleinste Ausstellungsraum der Stadt Bern, das „9a am Stauffacherplatz“, als weltumfassender Raum? Wollte uns Albert Coers mit seiner originellen Atlanten-Installation so etwas suggerieren?
Installation mit Büchern aus der Sammlung des Kunstvereins Bamberg Ausstellung Sagen und Zeigen — Schrift in der Kunst, Villa Dessauer, Bamberg, 2015
SIMS [ledge]
Installation with books from the collection of Kunstverein Bamberg Exhibition Sagen und Zeigen — Schrift in der Kunst [Telling and Showing — Writing, Type, Characters in Art}, Villa Dessauer, Bamberg, 2015
Anna und Bernhard Blume Albert Coers Natalie Czech Hanne Darboven Jimmi Durham Michaela Eichwald Peter Engel Anett Frontzek Jochen Flinzer Gilbert&George Eugen Gomringer Manuel Graf Michael Hakimi Albert Hien Klara Hobza Jenny Holzer Notburga Karl Till Krause San Keller Joseph Kosuth Dana Lürken Nanne Meyer Matt Mullican Dietmar Pfister Gunter Reski Dieter Roth Heidrun Schimmel Falk Schwalbe Fritz Schwegler Stefanie Senge Judith Siegmund Thomas Trinkl Stefanie Trojan Cy Twombly Timm Ulrichs herman de vries Jorinde Voigt Herbert Weber Lawrence Weiner
Finissage mit Symposium, u.a. mit Vortrag von Albert Coers: “showing and telling. Text — Bild — und wieder zurück”, 8.11., 10 h
Stadtgalerie Bamberg Villa Dessauer Hainstraße 4a 96047 Bamberg
Öffnungszeiten: Di — Do 10 — 16 h, Fr — So und feiertags 12 — 18 h
sowie nach telefonischer Anmeldung, 0951 68171
ANONYME ZEICHNER: Wie verändert sich das eigene Urteil, wenn man nichts über Namen und Herkunft der Künstler weiß? Wie entwickelt man selbst eine Definition von Wert, wenn die Preise einheitlich sind? Was ist eine gute Zeichnung? ANONYME ZEICHNER ist Konzeptkunst und Ausstellungsprojekt in einem: Die Arbeiten der beteiligten Künstler_innen werden Teil einer großen Installation, eines Gesamtkunstwerkes, in dem es keine Hierarchien gibt.
600 international drawings
compiled by Anke Becker
August 02 — 29, 2015
ANONYMOUS DRAWINGS: How does one’s own assessment change if there is no information at all about the artist? How can one develop a personal definition of value if the sales prices are all identical? What is then a good drawing? ANONYMOUS DRAWINGS is conceptual art and exhibition project all in one.With Anonymous Drawing many single pieces of art become one “Gesamtkunstwerk”. Each and every anonymous artist becomes part of a collective work of art where hierarchies do not exist.
Mikolaj Polinski | Misa Shimomura | Albert Coers
Albert Coers kombiniert eigene Arbeiten mit denen des Künstlers Mikolaj Polinski und der Pianistin Misa Shimomura, in deren Atelierwohnung in Moabit. Im Fokus steht die Verschränkung unterschiedlicher Medien wie Malerei, Zeichnung, Installation und Musik, die Verbindung von Kunst und privatem Lebensraum, etwa in Möbeln und Einbauten, sowie die Verschmelzung der verschiedenen künstlerischen, sprachlichen und nationalen Identitäten, die hier zusammentreffen.
Eröffnung: Freitag, 3.7., 20 h
Offen: Samstag/Sonntag 4./5.7., 14 — 19 h
Rathenower Str. 23, 10559 Berlin, Hinterhaus, 1.Stock
Grammars, 2010–2015, Frottagen Bleistift auf Papier, 21 x 29,7 cm
” (…) Looking at the artefacts we can still hear in our imagination mechanical and rubbing sounds as an accompanying act during the recordings done on / to the paper. An “Act sans paroles” says Giorgetti after Beckett. Paper rolls expand and develop from top of the walls (Giorgetti, Montiel-Soto) and create accumulations of scripts. The gallery space turns out to be a place of active reading and seeing. Albert Coers presents his “Grammars” piece (2010–15). Rubbing, a simple technique of printing, was often used in archaeology for getting the text(ure) of surfaces with a relief, for instance letters on tombstones. Here it is applied to covers of books with embossed titles, a series of grammar of languages that the reader is unlikely to have heard of, that seem unknown or even extinct, probably of regions in Africa or Asia. By doing so, the aspect of preserving and archiving of the languages and the books coincides, whereas, the names of the languages develop a poetry of its own. The rubbings originate from grammars found in the library of the Zentrum für Literatur- und Kulturforschung, ZfL, Berlin.” (Majla Zeneli)
Die Ausstellungsreihe WELTRAUM in der Rathausgalerie ist eine Hommage an Münchens ältesten Projektraum für freie Kunst. Die viel größere Säulenhalle im Rathaus beherbergt eine architektonische Nachbildung im Maßstab 1:1 des echten WELTRAUMS. Hier werden, wie sonst auch, im wöchentlichen Wechsel neue Ausstellungen gezeigt. Für die sieben Gruppenausstellungen, bei denen insgesamt rund 100 Künstlerinnen und Künstler beteiligt sind, haben diese eigens neue Arbeiten entwickelt, die im Zusammenhang mit dem WELTRAUM stehen.
WELTRAUM – 7 exhibitions – a hommage to one of the best known offspaces in Munich. The space has been rebuilt in scale 1:1 in the much bigger gallery in the town hall. For the groupshows there artists develop works relating to the “WELTRAUM”.
„Copy that!“, die Bestätigung, dass man eine Mitteilung registriert hat, kennt man z.B. aus Filmen über Weltraumfahrten. Sie beschreibt aber auch den Arbeitsmodus von Albert Coers: Mit Fotografien der Installation „A‑Fin“ (2015) im „Weltraum”, einer Collage von Fotokopien, sind Formen der Wiedergabe erprobt, Installationsansichten und „Originalkopien“ kombiniert. Fragen nach der Art der Reproduktion und des Maßstabs spielen dabei eine Rolle. Sie lassen sich damit auch beziehen auf den Nachbau des „Weltraum“ insgesamt. Ausgangspunkt ist die Idee einer subjektiven Rekonstruktion der legendären Bibliothek von Alexandria, die selbst aus Kopien bestehender Bücher entstand. Die Assoziationen aus Bildern und Texten kreisen um die Bedeutung von Orts- und Eigennamen, wobei Mehrdeutigkeiten immer wieder auftauchen, gibt es doch weltweit viele Städte mit dem Namen „Alexandria.“ Die Navigation durch Bibliotheken, Sprachen, Bilder, Zeichensysteme folgt teilweise der alphabetischen Systematik einer Enzyklopädie, von „A“ bis „Fin“. Eine Kopie ist gehängt, weiße Punkte lassen an einen Blick ins Weltall denken.
“Copy that!”, the confirmation of having receipt a message, is known from movies on space travel. It describes the approach of Albert Coers, too: With photos of the installation “A‑Fin” (2015) in the “Weltraum”, a collage of photocopies, modes of reproduction are tested, installation views and “original” copies combined. This can be referred to the reproduction of the Weltraum itself. Point of departure is the idea of a subjective reconstruction of the legendary library of Alexandria, which arose from copies of existing books. The associations of images and texts circle the meanings of names of places and persons, often generating equivocations, as there are many cities with the name “Alexandria”. The navigation through libraries, languages, images follows in some parts the alphabetical systematic of an encyclopaedia, from “A” to “Fin”. One copy is displayed on the wall, white dots make think of a view of the outer space.
Eröffnung: Fr. 30.1.2015, 19 h
mit Präsentation des Katalogs „Inside the Box“
Finissage Mi. 4.2. 19–21 h
Öffnungszeiten: Sa/So 31./1.2., 16–19 h
Wie kommt man von Alexandria nach Fin(n)land?
Für das Projekt ENCYCLOPEDIALEXANDRINA, für das Ausgangspunkt die Beschäftigung mit der legendären Bibliothek von Alexandria in Ägypten ist, hatte Albert Coers bereits 2009 ein Projektstipendium bekommen. Die Ergebnisse sollen nun erstmals in München gezeigt werden, im Weltraum, in Form einer Collage aus Fotokopien von Bildern und Texten, neu kombiniert und weiterentwickelt. Das Material hat sich erweitert durch Reisen nach Alexandria/Virginia und Alessandria/Italien sowie 2014 um Recherchen zu den Ortsnamen „Posen“ (Ausstellung Naprzeciw-Galerie, Posen/Poznan) und „Finnland“ (Ausstellung Finnland-Institut Berlin).
Der Grundriss des „Weltraums“ mit zwei getrennten, gegenüberliegenden Räumen bietet sich dafür an, Unterschiedliches zu zeigen. Beide Projekte haben jedoch auf ihre Art mit dem Thema ‚Raum‘ zu tun: Im ersten, zur Straße hin durch Schaufenster offenen Raum, ist eine Bild-Text-Collage zu sehen, die um die Bedeutung von Orten, Namen, Worten kreist, gesammelt in Bibliotheken verschiedener Nationen und Sprachen. Dagegen ist nebenan, im festerlosen innenliegenden Bereich, das kürzlich erschienene Buch zu „Inside the Box“ präsentiert, einer von Coers initiierten Gruppenausstellung, die in Schließfächern von Museen im Kunstareal München stattfand.
Hier ein weltumspannendes, weitausgreifendes Vorhaben, dort eines mit lokaler Beschränkung, hier die Freiheit der Assoziationen, die sich potentiell unendlich in alle Richtungen fortsetzen lassen, dort die Enge der konkreten Box. Eine Recherche, die sich aus kollektivem Material speist, aber doch eine individuelle ist, gegenüber einer Idee, die zum Ausgangspunkt für eine Gruppenausstellung wird. Neben dem Bezug auf Orte der Sammlung und Aufbewahrung liegen Gemeinsamkeiten der Projekte im Interesse für das Vorgefundene, das neu kombiniert und zusammengesetzt wird, für das scheinbar Sekundäre, Abseitige und im Versuch, Verbindungen herzustellen, wo vorher kaum welche sichtbar waren.
How do you get from Alexandria to Finland? For the project ENCYCLOPEDIALEXANDRINA which dealt with the legendary library of Alexandria in Egypt, Albert Coers was awarded in 2009 with a grant by the city of Munich. Now the outcomes will be shown for the first time in Munich, in the Weltraum [outer space], as a collage of photocopies of images and texts, anew combined and developed further. The material has been enlarged throughout travels to Alexandria/Virginia and Alessandria/Italy and by researches on the names “Posen” (exhibition in Naprzeciw-Gallery, Posen/Poznan, 2014) and “Finland” (exhibition Finnland-Institut Berlin, 2014).
The floor plan of Weltraum with two separate adjacent rooms is ideal for presenting different projects. Yet, both of them are dealing with the theme of space: In the first room, open towards the street by its shop windows, there is to see a collage on images and texts, revolving round of the meaning of places, names, words, collected in libraries different by nation and language. In the other room, that has no windows, there is on display the book Inside the Box, an exhibition curated by Coers, which took place in lockers of museums.
Albert Coers (Hg.): Inside the Box, Revolver Publishing Berlin 2014, 80 Seiten, 63 Abb., 13 x 19 cm, Broschur fadengeheftet, Deutsch/Englisch. Text Albert Coers, Übers. Oliver Walker
Erscheint anlässlich der Ausstellung Lenbachhaus, Kunstbau, Ägyptisches Museum, Alte Pinakothek München, 15.9. – 29.9.2013.
Teilnehmer: Stefan Alber, Albert Coers, Peter Dobroschke, Andreas Feist, Stefano Giuriati, Karen Irmer, Jadranka Kosorcic, Carolina Kreusch, Tanja Kriete, Alfred Kurz, Oh-Seok Kwon, Peggy Meinfelder, Gregor Passens, Michaela Rotsch, Veronika Veit, Katharina Weishäupl, Stefan Wischnewski, Carolina Wolf.
ISBN 978–3‑95763–027‑8
Albert Coers (Ed.): Inside the Box, Revolver Publishing Berlin 2014. 80 pages, 63 ill., 13 x 19 cm, softcover stitchbound, German/English. Text by Albert Coers, Transl. Oliver Walker
Published on occasion of the exhibition at Lenbachhaus, Kunstbau, Ägyptisches Museum, Alte Pinakothek Munich, 15.9. – 29.9.2013. Participants: Stefan Alber, Albert Coers, Peter Dobroschke, Andreas Feist, Stefano Giuriati, Karen Irmer, Jadranka Kosorcic, Carolina Kreusch, Tanja Kriete, Alfred Kurz, Oh-Seok Kwon, Peggy Meinfelder, Gregor Passens, Michaela Rotsch, Veronika Veit, Katharina Weishäupl, Stefan Wischnewski, Carolina Wolf.
Die Fensterfront des Finnland-Instituts und seiner Bibliothek ist überzogen mit einer Collage aus Fotokopien, die inspiriert ist von den labyrinthischen Formen der finnischen Seenlandschaft. Das Weiß der Rückseiten reflektiert von außen das Tageslicht, in der Bibliothek es durch die Blätter gedämpft, in der Überlagerung ergeben sich Durchblicke, neue Sichtfenster von der Bibliothek auf den gegenüberliegenden Bahnhof Friedrichstraße. Bilder und Texte sind assoziativ zusammengestellt, größtenteils aus der Bibliothek des Instituts selbst, die auf den Ort Bezug nehmen. Die Wörter greifen Bestandteile des Schriftzugs „FINNLAND-INSTITUT“ oberhalb der Fensterfront auf, Personen- und Ortsnamen oder andere Wörter, die im Finnischen, Deutschen oder der anderen Sprachen mehrere Bedeutungen haben, von „A(a)lto“, über (l)and“ zu „Fin(e).“ Es geht um den Reiz gedanklicher und visueller Verknüpfungen, um Innen und Außen, um Bibliotheken und die vielfach gewundenen Wege darin.
The windows
of the Finland –Institute and its library are covered with a collage of photocopies inspired by the labyrinthine forms of the Finnish seas.
The photocopies cover in part the view to and from the institute. From outside
they reflect the daylight, which inside the library it is subdued by the
overlapping sheets. They create new views, “windows” from the library to
Bahnhof Friedrichstraße right on the opposite. Images and texts are
associatively arranged, they are taken mostly from the library itself and refer
to the letters “FINNLAND-INSTITUT” above the windows, to names of persons and
places, to words that in Finnish, German or other languages have multiple
meanings, from “A(a)lto” to “(l)and” and “Fin(e)”. The installation is about
the allure of intellectual and visual connections, about inside and outside,
libraries and the meandering ways in them.
Eröffnung: Donnerstag, 13.11.2014, 19 h Dauer: 14.11. 2014 bis 15.1.2015
Finnland-Institut in Deutschland Öffnungszeiten: Mo 10–17 h, Di-Do 11–19 h, Fr 9–15 h Georgenstrasse 24 (1.OG), 10117 Berlin (direkt am Bahnhof Friedrichstraße)