Out now: Sacred Distancing, Argobooks

Albert Coers: Sacred Distancing
2021
48 S., 12 x 17 cm, gehef­tet
Arg­o­books Ber­lin
ISBN 978–3‑948678–08‑1

Auch die Kir­chen in aller Welt, nicht nur Clubs und Restau­rants, haben sich in den letz­ten 2 Jah­ren mit Abstands­re­ge­lun­gen und Kon­takt­be­schrän­kun­gen beschäf­ti­gen müs­sen. Albert Coers ver­sam­melt Fotos davon in sei­nem Künst­ler­heft „Sacred Distancing“: Es sind Bil­der von far­bi­gen Auf­kle­bern, Pfei­len, Farb­bän­dern oder Schil­dern, die Wege durch Kir­chen­gän­ge und Bank­rei­hen in Kir­chen in Ber­lin, Mün­chen, Vene­dig, Müns­ter, Sana­ry-sur-Mer und anders­wo ausweisen.

Got­tes­häu­ser ver­ste­hen sich tra­di­tio­nell als offen für alle Men­schen, aber in der Pra­xis hat dies klei­ne und gro­ße Gemein­den vor Her­aus­for­de­run­gen gestellt. Wer in den letz­ten Jah­ren einen Got­tes­dienst besucht hat oder eine Kir­che besich­ti­gen woll­te, fand sich in die­sen indi­vi­du­el­len Leit­sys­te­men wie­der, die fast wie künst­le­ri­sche Instal­la­tio­nen oder Cho­reo­gra­phien anmu­ten. Es stel­len sich Fra­gen zum Ver­hält­nis von (Sakral-)Raum und Nut­zung, Distanz und Nähe, von Prag­ma­tik und Ästhetik.

Das For­mat nimmt die Serie „Klei­ne Kunst­füh­rer“ im Ver­lag Schnell & Stei­ner auf.
Das Heft erscheint anläss­lich der Aus­stel­lung „Immu­ni­ty“ (Gale­rie der Künst­ler, Mün­chen), wo Coers Mar­kie­rungs­strei­fen zum Ein- und Aus­gang durch die Bän­ke einer Kir­che sowie num­me­rier­te Stüh­le in den Gale­rie­raum trans­fe­rier­te.
Es erscheint eine Edi­ti­on: Den Exem­pla­ren 1–30 liegt ein Bogen mit drei Auf­kle­bern bei, wie sie auch auf den Fotos auf­tau­chen. Der ers­te ist auf den Titel geklebt und mit der Num­mer des Exem­plars beschriftet.

Artist Book­let “Sacred Distancing”

Churches all over the world, not only clubs and restau­rants, have also had to deal with distance regu­la­ti­ons and cont­act rest­ric­tions in the last 2 years. Albert Coers gathers pho­tos of this in his artist book­let “Sacred Distancing”: they are pic­tures of colou­red sti­ckers, arrows, colou­red rib­bons or signs indi­ca­ting paths through church ais­les and rows of pews in churches in Ber­lin, Munich, Venice, Müns­ter, Sana­ry-sur-Mer and elsewhere.

Churches tra­di­tio­nal­ly see them­sel­ves as open to all peo­p­le, but in prac­ti­ce this has pre­sen­ted chal­lenges for small and lar­ge con­gre­ga­ti­ons. Anyo­ne who has atten­ded a ser­vice or wan­ted to visit a church in recent years has found them­sel­ves in the­se indi­vi­du­al gui­dance sys­tems which almost seem like artis­tic instal­la­ti­ons or cho­reo­gra­phies. Ques­ti­ons ari­se about the rela­ti­onship bet­ween (sacred) space and use, distance and pro­xi­mi­ty, prag­ma­tics and aesthetics.

The for­mat takes up the series “Small Art Gui­des” published by Schnell & Stei­ner.
The book­let is published on the occa­si­on of the exhi­bi­ti­on “Immu­ni­ty” (Gale­rie der Künst­ler, Munich), whe­re Coers trans­fer­red mar­king strips for ent­ry and exit through the pews of a church as well as num­be­red chairs into the gal­lery space.

An edi­ti­on is published: copies 1–30 are accom­pa­nied by a sheet with three sti­ckers, as they also appear in the pho­tos. The first is pas­ted on the title and label­led with the num­ber of the copy.

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