Col­le­zio­ne pri­va­ta, 2002

Col­le­zio­ne pri­va­ta. Samm­lung, Sich­tung, Schich­tung
09.10. – 22.10. 2002, Aka­de­mie­Ga­le­rie Mün­chen

In einem Kel­ler­raum von ca. 10m2 ist über Jahr­zehn­te eine Samm­lung ent­stan­den: Bern­hard C., Kunst­er­zie­her, hat ein umfas­sen­des Bild­ar­chiv ange­legt, über­wu­chert und ver­mischt mit bio­gra­phisch-all­täg­li­chen Objek­ten. Der gesam­te Inhalt des Rau­mes wird in die Aka­de­mie­Ga­le­rie ver­frach­tet und dort auf­ge­schich­tet. Fas­zi­nie­ren­des, mit Bedeu­tung auf­ge­la­de­nes Bau­ma­te­ri­al für eine Skulp­tur, di e den fra­gi­len Zustand zwi­schen Ord­nung und Cha­os aus­ba­lan­ciert. Rega­le und Schrän­ke sind her­aus­ge­löst und für eine kon­tras­tiv gestal­te­te Archiv­si­tua­ti­on ver­wen­det, wo der Besu­cher Ein­sicht in aus­ge­wähl­tes Mate­ri­al neh­men kann. Pla­ka­te und Dru­cke an der Glas­front – als ein pro­gram­ma­ti­sches Destil­lat der Samm­lung – ver­de­cken den Blick des Betrach­ters von außen und geben ihn nur lang­sam frei. Beim Abbau wird das Mate­ri­al neu nach Kri­te­ri­en wie Form, Far­be, Stoff sor­tiert und in einem Ras­ter­feld ange­ord­net.