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JAJA NEINNEIN VIELLEICHT, Gasteig, München

15. RischArt_Projekt 2020
JAJA NEINNEIN VIELLEICHT

Albert Coers, Maximilian Erbacher, Alicia Framis, Dana Lürken, Bea Meyer, Clara Oppel, Thomas Rentmeister, Wolfgang Stehle, Sophia Süßmilch, Thomas Thiede

kuratiert von Katharina Keller
initiiert von Gerhard Müller-Rischart, Magnus Müller-Rischart
13.03. – 05.04.2020
Eröffnung: Sonntag, 15. März 2020, 11.00 Uhr (findet statt)

Gasteig München, Rosenheimer Str. 5, 81667 München
www.rischart.de

Es erscheint das Künstlerheft Albert Coers: Gasteig-Encounters und ein Katalog im Icon-Verlag Hubert Kretschmer.

Seit 1983 wagen die RischArt_Projekte immer wieder neue Wege, um Kunst in den öffentlichen Raum zu bringen. Kurz vor der Sanierung des Gasteigs wird nun eine inhaltlich spannende Symbiose mit Europas größtem Kulturzentrum eingegangen.

10 eingeladene Künstler*Innen nähern sich dem vielschichtigen Thema Sprache und Kommunikation mit ihren speziell für den Gasteig konzipierten Arbeiten.

Wahlen/Wachstum

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 Wahlen, 2009-2018, Abgepauste Wahlslogans, Bleistift auf Backpapier

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kunsthaus-raab-vitrine-IMG_9668Wachstum, 2009/18, Doku von Aktion: Fotos, Brief, Sprühdose, Schablone (Remake 2018). Rechts Dokumentation einer Arbeit von Anna McCarthy.

Beim Bundestagswahlkampf 2009 fielen Coers Plakate auf, die mit dem Begriff ‚Wachstum’ warben. Dies schien fragwürdig, angesichts der auch negativen Auswirkungen, etwa der Umweltbelastung. Coers pauste das Wort ‚Wachstum’ auf Backpapier, übertrug es auf eine Schablone und sprühte es mehrfach auf Wahlkampfplakate. Durch die Vervielfältigung des Begriffs sollte dieser anschaulich gemacht und ad absurdum geführt werden.  Beim Anbringen der Schriftzüge wurde er  beobachtet und wegen Sachbeschädigung angezeigt. Das Verfahren wurde nach einigen Monaten eingestellt.

Weitere Ausschnitte aus Wahlkampfslogans kopierte Coers 2017 und 2018. Das Abdecken und Abpausen war ein performativer Akt, der teils für Irritation sorgte, dabei völlig legal war. Isoliert von ihrem Zusammenhang und auf Umrisslinien reduziert, wirken die Schriftzüge neutral-dokumentarisch. Sie zeigen, welche Begriffe wichtig waren, rufen Erinnerungen auf. Sie widersprechen sich zum Teil, ergeben aber auch neue Verbindungen.

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Ausstellung Schmankerl, Kunsthaus Raab, München

Claudia Barcheri, Jutta Burkhardt, Albert Coers, Tabea Elend,
Jonah Gebka, Christian Hartard, Hannes Heinrich, François Huber,
Agnes Jänsch, Heike Jobst, Bruno Kuhlmann, Alfred Kurz,
Annabell Lachner, Aylin Neuhofer, Paulina Nolte, Jonathan Penca,
Mako Sangmongkhon, Wolfgang Stehle, Günter Wangerin

Eröffnung
Samstag 6.10. 14-20 Uhr
Sonntag 7.10. 12-19 Uhr

Donnersbergerstraße 15, 80634 München
Freitag  13 – 19 Uhr,  Donnerstag Führung um 18 Uhr
www.kunsthausraab.de