Lite­ra­tur ALBERT

Neue Sen­dun­gen sind bei mir ein­ge­trof­fen: Ein Heft von Albert Hien, mei­nem ehe­ma­li­gen Pro­fes­sor an der Kunst­aka­de­mie Mün­chen, dem ich ein Exem­plar mei­nes Künst­ler­hefts Eng­lisch-Wör­ter gege­ben hat­te. Sein klei­nes schwar­zes Heft (A6) passt erstaun­lich gut, mit dem auf­ge­kleb­tem Titel­schild mit der Auf­schrift “Lite­ra­tur”. Die­ser Titel, das anspruchs­vol­le Wort, ist sicht­lich im Bemü­hen um Sau­ber­keit und Les­bar­keit geschrie­ben, sei­ne Buch­sta­ben vorn­ein­an­der abge­setzt, dar­un­ter in gro­ßen Block­buch­sta­ben “ALBERT”, eine deut­li­che Mar­kie­rung des Ver­fas­sers. Die Schrift dabei etwas kindlich.

Der Gedan­ke liegt nahe, dass Albert Hien als Kind ein Heft zum The­ma “Lite­ra­tur” geführt hat — und die­sen Titel spä­ter wie­der­ver­wen­de­te. Was wohl der Inhalt gewe­sen sein mag? Jetzt, bei der aktu­el­len Ver­öf­fent­li­chung, fin­det sich innen eine Auwahl aus sei­nen Ideen­skiz­zen und Zeich­nun­gen, die um Wör­ter und Wort­ver­bin­dun­gen krei­sen, teils spä­ter in Neon-Schrift­skulp­tu­ren umge­setzt.
Das Heft erschien 2016 zur Aus­stel­lung “papa­la­pap” in der Gale­rie Wal­ter Storms. 

Publi­ka­ti­on: Fak­tor X — das Chro­mo­som der Kunst

Publi­ka­tio­nen zur Aus­stel­lung Fak­tor X :
Albert Coers/Alex de Vries (Hg.): Fak­tor X – das Chro­mo­som der Kunst, erscheint anläss­lich der 3. Bien­na­le der Künst­ler im Haus der Kunst Mün­chen, 29.7.- 24.9.
Text­bei­trä­ge von Laris­sa Kikol, Siri Hust­ve­dt, Niña Wei­jers, Dani­el Hor­nuff, Jörg Schel­ler, Albert Coers, Eva-Maria Tro­elen­berg, Doro­thea Fri­go, Alex de Vries. Gestal­tung: suo​loc​co​.com
Ber­lin: Revol­ver Publi­shing 2017, 13 x 19 cm, 160 S., 53 Farb- und 4 s/w Abb., Bro­schur; deutsch/englisch

Albert Coers/Alex de Vries (Ed.): Fak­tor X – das Chro­mo­som der Kunst, publis­hed on occa­si­on of the 3rd Artists’ Bien­ni­al, Haus der Kunst Munich, 29.7.- 24.9.2017.
With con­tri­bu­ti­ons by Laris­sa Kikol, Siri Hust­ve­dt, Niña Wei­jers, Dani­el Hor­nuff, Jörg Schel­ler, Albert Coers, Eva-Maria Tro­elen­berg, Doro­thea Fri­go, Alex de Vries
. Design: suo​loc​co​.com
Ber­lin: Revol­ver Publs­hing 2017, 13 x 19 cm, 160 p., 53 col. and 4 b/w ill., soft­co­ver; German/English

Ergän­zend dazu Begleit­heft im icon Ver­lag Hubert Kret­schmer,  mit Infor­ma­tio­nen zu den Arbei­ten der Aus­stel­lung, 28 S., 21 x 10,5 cm.

ani­ma­li­bri, Kunst­ver­ein Tier­gar­ten Ber­lin, 2012

Albert Coers: Biblioteca privata R.F.H., C.G.E.B., A.J.C. 2012 (links), Biblioteca vitale, 2011 (Mitte), Biblioteca pendente 2011 (rechts)
Raum 1: Biblio­te­ca pri­va­ta R.F.H., C.G.E.B., A.J.C. 2012 (links), Biblio­te­ca vita­le, 2011 (Mit­te), Biblio­te­ca pen­den­te 2011 (rechts)
Biblio­te­ca pri­va­ta R.F.H., C.G.E.B., A.J.C.
Albert Coers: Biblioteca Giardino Zoologico (2012) (links), ENCYCLOPEDIALEXANDRINA
Biblio­te­ca Giar­di­no Zoo­lo­gi­co (2012) (links), ENCY­CLO­PE­DIALEX­AN­DRI­NA, (2012) (rechts)
Albert Coers: I Classici dell'Arte - versione svizzera (2012), Enciclopedia critica dell'arte contemporanea (2012), Biblioteca botanica - fantasmini (2006)
Raum 3: I Clas­si­ci del­l’Ar­te — ver­sio­ne sviz­ze­ra (2012), Enci­clo­pe­dia cri­ti­ca del­l’ar­te con­tem­pora­nea (2012), Biblio­te­ca bota­ni­ca — fan­tas­mi­ni (2006)
Albert Coers: Enciclopedia critica dell'arte contemporanea (2012), I Classici dell'Arte - versione svizzera (2012), I SOLITI TITOLI (2011), Video

Biblio­te­ca Gal­le­ria, Gal­le­ria 44, 2005

Raum­in­stal­la­ti­on, zwei­tei­lig, je 180 x 230 x 30 cm
14.04.–01.05.2005, Gal­le­ria Stu­dio 44, Vico Col­a­l­an­za 12r, 16123 Genua
Kura­tiert von Micha­el Blu­me / Miche­le Fiore

Bücher aus aus­sor­tie­ren oder ein­ge­la­ger­ten Bestän­den Genue­ser Biblio­the­ken (Goe­the-Insi­tut, Deut­sche Schu­le, Biblio­te­ca Berio, Uni­ver­si­täts­bi­blio­thek) wer­den wie­der zum Leben erweckt. In einer tun­nel­ar­ti­gen Gale­rie sind zwei Wän­de ein­ge­zo­gen, der Durch­gang erschwert bzw unmög­lich gemacht. In die ers­te Wand ist ein Bogen (Höhe ca. 150 cm) ein­ge­fügt, der die Form des Gewöl­bes wie­der auf­nimmt und archi­tek­to­ni­sches Zitat ist. Die zwei­te Wand schließt den Gang, so daß sei­ne wah­re Län­ge unbe­stimmt bleibt und ein kapel­len­ar­ti­ger Zwi­schen­raum entsteht.

Mit Unter­stüt­zung des Goe­the-Insti­tuts Genua.